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 Hessische Staatskanzlei
5 rote Quadrate Hessen
23.07.2026

Feminism Now! - Preis für feministisches Engagement

Gefeiert werden Feminist*innen, die mutig, beharrlich und oft unter persönlichen Risiken für Sichtbarkeit und Teilhabe, für sexuelle Rechte und Selbstbestimmung eintreten. Die andere mitreißen und stärken. Die oft selber unsichtbar bleiben. Ihnen gibt die Heinrich-Böll-Stiftung Aufmerksamkeit und einen Ort, an dem sie ihre Geschichte erzählen können und an dem wir sie feiern. Mit einem neuen und mit 10.000 Euro dotierten Preis, mit einer Gala und dem Versprechen, ihren Kampf sichtbar zu machen, wo auch immer er stattfindet. Feminism Now! versteht sich als politische Stellungnahme der Heinrich-Böll-Stiftung: Öffentliche Aufmerksamkeit kann Schutz bieten, internationale Anerkennung kann politische Handlungsspielräume eröffnen und finanzielle Unterstützung kann konkrete Veränderungen ermöglichen.

Ausschreibung 2027
Die feierliche Preisverleihung des ersten Feminism Now! - Preis für feministisches Engagement findet am 05. März 2027 in Berlin statt.
Sie sind herzlich eingeladen, Kandidat*innen für den Feminism Now! - Preis für feministisches Engagement 2027 zu benennen. Stellen Sie bitte Ihre Kandidat*in auf maximal drei DIN A4-Seiten vor und begründen Sie Ihre Wahl.
Bitte schicken Sie Ihren Vorschlag per Mail (bevorzugt) oder Post an Ulrike Cichon. Einsendeschluss ist am 31. August 2026.

Nominierungskriterien
Mit dem Preis für feministisches Engagement „Feminism Now!” würdigt die Heinrich-Böll-Stiftung Menschen, die sich für Menschenrechte, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung einsetzen. Sie widersprechen patriarchalen Strukturen, die Gewalt hervorbringen, Freiheit einschränken oder demokratische Teilhabe verhindern. Sie handeln nicht abstrakt, sondern konkret: in politischen Bewegungen, zivilgesellschaftlichen Netzwerken, in ihren Communities, auf der Straße, vor Gerichten, in Parlamenten oder im digitalen Raum.

„Feminism Now!“ richtet sich an Feminist*innen aus aller Welt. Erwünscht sind Nominierungen von Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* sowie agender Personen (FLINTA), die sich mutig und kontinuierlich für ein selbstbestimmtes, diskriminierungs- und gewaltfreies Leben einsetzen und so gesellschaftliche Veränderungen von strategischer Relevanz bewirken. In begründeten Ausnahmefällen ist die Nominierung mehrerer Personen oder Gruppen möglich, jedoch nicht von Organisationen. Mitglieder der Jury können nicht nominiert werden. Eigenbewerbungen sind ebenfalls ausgeschlossen. Auch die Nominierung Verstorbener ist nicht zugelassen.
Vorschlagsberechtigt sind Personen, einzeln oder zu mehreren, Initiativen und Organisationen.

Die Jury
Dr. Imme Scholz | Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Juryvorsitzende
Pegah Edalatian | Generalsekretärin und vielfaltspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen
Sonja Eismann | Gründerin und Herausgeberin Missy Magazine, freie Autorin
Renate Künast | Bundesministerin a.D., Bündnis 90/Die Grünen
Prof. Dr. Nivedita Prasad | Professorin für Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession, ASH Berlin

Hier geht es zu weiteren Infos.

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Veranstalter Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
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Ansprechpartner/in Frau Ulrike Cichon
Tel. +49 (0)30 285 34-112
cichon@boell.de
https://www.boell.de/de