06.10.2026
Ehrenamt in Deutschland – so stark wie die Gesellschaft
Ehrenamt, Engagement, freiwilliger Einsatz für die Nachbarschaft, die Gesellschaft, eine gute Sache: Wenn sich Menschen aktiv einbringen im Verein, in einer Initiative, in der Schule, bei der Feuerwehr oder im Sport, dann stärkt dies das Miteinander, hilft bei Gefahren und hält die Gesellschaft zusammen.
Sie suchen mehr Informationen dazu, warum und wie Sie sich einbringen und engagieren können? Oder gleich das passende Ehrenamt? Auf der Seite der Bundesregierung finden Sie nützliche Hinweise, Links und Antworten auf oft gestellte Fragen.
Sie möchten sehen und erleben, wie vielfältig das Ehrenamt ist, was Engagierte zu ihrem Einsatz motiviert und warum er unsere Gesellschaft stark macht? In der Fortsetzung der Video-Kampagne „Ehrenamt in Deutschland“ des Staatsministers für Sport und Ehrenamt, Ronald Rauhe, werden Ihnen ganz unterschiedliche ehrenamtlich Engagierte vorgestellt: bewegend, unterhaltsam, authentisch, motivierend.
Zahl der ehrenamtlich Engagierten auf hohem Niveau:
In Deutschland setzen sich 36,7 Prozent aller Menschen über 14 Jahren in ihrer Freizeit für das Miteinander und Gemeinwohl ein. Das entspricht knapp 27 Millionen Menschen. Damit befindet sich das freiwillige Engagement weiterhin auf einem hohen Niveau. 1999 waren rund 30 Prozent der Bevölkerung ehrenamtlich engagiert (Freiwilligensurvey FWS 2024).
Die meisten Menschen engagieren sich im Sport:
Das Engagement der Bevölkerung ist vielfältig: Die einen betreuen Jugendgruppen im Sportverein, die anderen helfen älteren Menschen beim Einkaufen, wieder andere bergen Verletzte. Die meisten Menschen – 13 Prozent aller Personen über 14 Jahren – engagieren sich im Bereich „Sport und Bewegung“. Es folgen die Bereiche „Soziales“ mit acht Prozent und „Kultur und Musik“, „Schule und Kindergarten“ sowie „Kirche und Religion“ mit jeweils sechs Prozent (FWS 2024).
Große Bedeutung der Vereinsarbeit:
Der überwiegende Teil ehrenamtlichen Engagements findet in Vereinen statt – 48,5 Prozent aller Engagierten üben ihr Engagement in dieser Organisationsform aus (FWS 2024). Die Zahl der in Deutschland eingetragenen Vereine versiebenfachte sich von 86 000 im Jahr 1960 (Westdeutschland) auf rund 616 000 im Jahr 2022 (Gesamtdeutschland). Auch die Dichte nahm beträchtlich zu: Sie verfünffachte sich zwischen 1960 und 2021 von 160 auf 740 Vereine je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner (Sozialbericht 2024 auf Basis von SOEP-Daten).
Großer Anstieg beim Engagement junger Menschen:
Im Alter von 17 bis 29 Jahren ist das freiwillige Engagement deutlich angewachsen. Der Anteil der Engagierten in dieser Altersgruppe stieg von 26 Prozent im Jahr 1990 auf 43 Prozent im Jahr 2021 (Sozialbericht 2024 auf Basis von SOEP-Daten).
Helferinnen und Helfer genießen hohes Ansehen:
Die Gesellschaft schätzt und honoriert den Einsatz der Freiwilligen. 96 Prozent der Befragten haben großen Respekt vor Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. 94 Prozent halten freiwilliges Engagement in Not- und Krisensituationen wie der Flutkatastrophe im Ahrtal, der Corona-Pandemie oder dem Krieg in der Ukraine für besonders wichtig. (Forsa-Umfrage für Johanniter 2022).
Weitere Informationen sowie die einzelnen Videos zur Kampagne finden Sie hier.
Sie suchen mehr Informationen dazu, warum und wie Sie sich einbringen und engagieren können? Oder gleich das passende Ehrenamt? Auf der Seite der Bundesregierung finden Sie nützliche Hinweise, Links und Antworten auf oft gestellte Fragen.
Sie möchten sehen und erleben, wie vielfältig das Ehrenamt ist, was Engagierte zu ihrem Einsatz motiviert und warum er unsere Gesellschaft stark macht? In der Fortsetzung der Video-Kampagne „Ehrenamt in Deutschland“ des Staatsministers für Sport und Ehrenamt, Ronald Rauhe, werden Ihnen ganz unterschiedliche ehrenamtlich Engagierte vorgestellt: bewegend, unterhaltsam, authentisch, motivierend.
Zahl der ehrenamtlich Engagierten auf hohem Niveau:
In Deutschland setzen sich 36,7 Prozent aller Menschen über 14 Jahren in ihrer Freizeit für das Miteinander und Gemeinwohl ein. Das entspricht knapp 27 Millionen Menschen. Damit befindet sich das freiwillige Engagement weiterhin auf einem hohen Niveau. 1999 waren rund 30 Prozent der Bevölkerung ehrenamtlich engagiert (Freiwilligensurvey FWS 2024).
Die meisten Menschen engagieren sich im Sport:
Das Engagement der Bevölkerung ist vielfältig: Die einen betreuen Jugendgruppen im Sportverein, die anderen helfen älteren Menschen beim Einkaufen, wieder andere bergen Verletzte. Die meisten Menschen – 13 Prozent aller Personen über 14 Jahren – engagieren sich im Bereich „Sport und Bewegung“. Es folgen die Bereiche „Soziales“ mit acht Prozent und „Kultur und Musik“, „Schule und Kindergarten“ sowie „Kirche und Religion“ mit jeweils sechs Prozent (FWS 2024).
Große Bedeutung der Vereinsarbeit:
Der überwiegende Teil ehrenamtlichen Engagements findet in Vereinen statt – 48,5 Prozent aller Engagierten üben ihr Engagement in dieser Organisationsform aus (FWS 2024). Die Zahl der in Deutschland eingetragenen Vereine versiebenfachte sich von 86 000 im Jahr 1960 (Westdeutschland) auf rund 616 000 im Jahr 2022 (Gesamtdeutschland). Auch die Dichte nahm beträchtlich zu: Sie verfünffachte sich zwischen 1960 und 2021 von 160 auf 740 Vereine je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner (Sozialbericht 2024 auf Basis von SOEP-Daten).
Großer Anstieg beim Engagement junger Menschen:
Im Alter von 17 bis 29 Jahren ist das freiwillige Engagement deutlich angewachsen. Der Anteil der Engagierten in dieser Altersgruppe stieg von 26 Prozent im Jahr 1990 auf 43 Prozent im Jahr 2021 (Sozialbericht 2024 auf Basis von SOEP-Daten).
Helferinnen und Helfer genießen hohes Ansehen:
Die Gesellschaft schätzt und honoriert den Einsatz der Freiwilligen. 96 Prozent der Befragten haben großen Respekt vor Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. 94 Prozent halten freiwilliges Engagement in Not- und Krisensituationen wie der Flutkatastrophe im Ahrtal, der Corona-Pandemie oder dem Krieg in der Ukraine für besonders wichtig. (Forsa-Umfrage für Johanniter 2022).
Weitere Informationen sowie die einzelnen Videos zur Kampagne finden Sie hier.
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Veranstalter
Bundeskanzleramt | Pressereferat Staatminister für Sport und Ehrenamt