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 Hessische Staatskanzlei
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02.09.2021

Staatsminister Axel Wintermeyer bewilligt Förderungen von Projekte im Landkreis Fulda in Höhe von 23.000 Euro

Visual Förderprogramme
Visual Förderprogramme © Hessische Staatskanzlei

Staatsminister Axel Wintermeyer: „Die Aktiven stellen ihre Kraft und Zeit in den Dienst der Gemeinschaft“

Die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, spielt gerade während der Corona-Pandemie für ehrenamtlich Aktive in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen eine immer größere Rolle. Die Landesregierung hilft ihnen dabei: Der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat Förderungen im Landkreis Fulda bewilligt. Für die Anschaffung von Hard- und Software erhält der Verein Tann aktiv 11.000 Euro und der Landesverband Hessen der Deutschen Jugend in Europa mit Sitz in Poppenhausen 7.000 Euro. Unterstützt wurde außerdem der Deutsche Kinderschutzbund in Fulda. Er erhielt 5.000 Euro für die Ausbildung von Telefonberaterinnen und -beratern.

„Fast zweieinhalb Millionen Menschen in Hessen engagieren sich ehrenamtlich. Jeder Einzelne von ihnen trägt dazu bei, die Gesellschaft zusammenzuhalten. Dazu gehören auch die Aktiven im Landkreis Fulda, die ihre Kraft, ihre Zeit und ihre Leidenschaft in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Ihnen für ihren Einsatz zu danken, ist für mich eine Herzensangelegenheit und ich freue mich sehr, diese Projekte zu unterstützen“, sagte Axel Wintermeyer in Wiesbaden.

Der Verein Tann aktiv mit rund 35 Mitgliedern begleitet vielfältige Projekte, die dazu beitragen, Tann zu einer attraktiveren und zukunftsfähigen Heimat zu machen. So hat der Verein beispielsweise gemeinsam mit der Stadt eine Konzeption für die Ortsentwicklung erstellt und entsprechende Maßnahmen daraus in Gang gesetzt. Dazu gehören u.a. das Projekt „Essbarer Garten“, die Neugestaltung des alten Backhauses und die Mitarbeit bei einem Nutzungskonzept für das historische Elf-Apostelhaus. Der Verein will nun verstärkt über seine Arbeit informieren, die Verwaltung vereinfachen und Menschen für eine Mitgliedschaft begeistern. Dazu wird mit Unterstützung des Landes Hard- und Software angeschafft sowie eine Homepage aufgebaut. Tann aktiv will damit in Zukunft alle Vereine vernetzen, Veranstaltungen und Aktivitäten ankündigen und so die Gemeinschaft im Ort stärken.

Der hessische Landesverband der Deutschen Jugend in Europa sieht in der Digitalisierung eine veritable Chance, seine Verantwortung als gemeinnütziger Dachverband und Träger der Kinder- und Jugendhilfe effektiver wahrzunehmen. Er will mit der technischen Entwicklung Schritt halten und seine Arbeitsprozesse an die digitalen Möglichkeiten anpassen, um Abläufe zu optimieren und die Zielgruppe adäquat ansprechen und unterstützen zu können. Neben der Anschaffung der notwendigen Hard- und Software soll es Schulungen im Bereich digitales Arbeiten geben. Darüber hinaus soll mit der Förderung der Webauftritt aktualisiert werden. Dadurch wird es beispielsweise möglich, Projekte digital zu beantragen und sich online zu Seminaren und Veranstaltungen anzumelden.

Der Kreis- und Ortsverband Fulda des Deutschen Kinderschutzbundes ist eine wichtige Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Er bietet unter anderem telefonische Beratung an, die sich gerade in der Zeit der Corona-Pandemie als wichtig und unverzichtbar gezeigt hat. Um die Qualität der Beratung und die Anzahl der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater auf einem optimalen Level zu halten, werden nach Möglichkeit jedes Jahr kostenlose Ausbildungen angeboten, die von externen Fachleuten durchgeführt werden. In diesem Jahr gab es so viele Interessierte an einer Mitarbeit in der Beratungsstelle, dass durch die Unterstützung des Landes zwei Gruppen mit insgesamt 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgebildet werden konnten. Sie haben sich dazu verpflichtet, das Beratungsangebot des Kinderschutzbundes mit mindestens 100 Stunden am Telefon zu unterstützen.

„Unsere Gesellschaft lebt vom Miteinander. Von Menschen, die sich für andere und unsere Gemeinschaft einsetzen, ohne dafür eine Gegenleistung zu verlangen. Viele Hessinnen und Hessen leben das Ehrenamt und wir wollen weiter dazu beitragen, dass unser Land bei der Ehrenamtsförderung seiner Vorbildrolle gerecht wird. Von großer Bedeutung ist dabei, die Anerkennung und Wertschätzung der Aktiven, aber auch ihre finanzielle Unterstützung. Das Land investiert in diesem Jahr die Rekordsumme von mehr als 22 Millionen Euro, um die Rahmenbedingungen fürs Ehrenamt stetig weiter zu verbessern. Mir ist es persönlich wichtig, dass viele Menschen in unserem Land davon profitieren – so wie jetzt hier im Landkreis Fulda“, betonte der Chef der Staatskanzlei.

Hintergrund

Anträge auf Unterstützung durch das 500.000 Euro umfassende Förderprogramm Ehrenamt können Initiativen, Feuerwehren, Freiwilligenagenturen, gemeinnützige Organisationen (Vereine, Stiftungen, Unternehmen), Verbände und kommunale Gebietskörperschaften stellen. Hier können unter anderem Freiwilligentage, Schulungen und Veranstaltungen gefördert werden, die dazu dienen, den Aktiven zu danken. Über die Richtlinie können auch Digitalisierungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen finanziell unterstützt werden. Dazu zählen zum Beispiel Fortbildungen und der Aufbau von Datenbanken.

Die Förderung des Ehrenamtes durch die Hessische Landesregierung ist vielfältig und umfasst alle gesellschaftlichen Bereiche. Eine Bestandsaufnahme der Förderprogramme und Anerkennungsmaßnahmen enthält der „Bericht zur Förderung des Ehrenamtes durch die Hessische Landesregierung“ (siehe unter Publikationen), der – wie auch Informationen zu allen anderen Aktivitäten der Ehrenamtsförderung – auf den Seiten dieser Homepage zu finden ist.

 

 

 

 

 

 

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