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 Hessische Staatskanzlei
5 rote Quadrate Hessen
16.04.2026

Ausschreibungsstart Hessischer Sozialpreis 2026

Bewerbungsschluss ist der 11. Mai 2026

© Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e. V.
Aus Daten werden Taten! Digitale Solidarität: Durch neue Technologien Verbindungen schaffen
Die digitale Welt verändert grundlegend, wie Menschen miteinander in Kontakt treten, Hilfe organisieren und gesellschaftliche Teilhabe gestalten. Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten, Barrieren abzubauen und Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation miteinander zu verbinden. Gleichzeitig bestehen weiterhin digitale Ungleichheiten: Nicht alle Menschen verfügen über die notwendigen Zugänge, Kompetenzen oder Unterstützungsangebote, um an der digitalen Gesellschaft gleichberechtigt teilzuhaben. Gerade deshalb ist es wichtig, Digitalisierung aktiv, verantwortungsvoll, partizipativ und solidarisch zu gestalten.
Mit dem Hessischen Sozialpreis 2026 möchten wir Projekte sichtbar machen, die digitale Werkzeuge nutzen, um sozialen Zusammenhalt zu stärken, Teilhabe zu ermöglichen und gemeinsames Handeln zu fördern. Unter dem Motto „Digitale Solidarität: Durch neue Technologien Verbindungen schaffen“ suchen wir engagierte Initiativen, Organisationen und Einrichtungen aus Hessen, die Zusammenhalt und Teilhabe mithilfe digitaler Tools erreichen und darüber zeigen, wie soziale Wirkung entsteht.
Ihr nutzt digitale Technologien, um Menschen zusammenzubringen, Unterstützung zu organisieren oder neue Formen des Miteinanders zu schaffen? Dann bewerbt euch und zeigt uns, wie aus Daten Taten werden!

Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich Projekte aus Hessen:

  • Ehrenamtliche Initiativen
  • Vereine und Verbände
  • Gemeinnützige Organisationen
  • Kommunen
  • Schulen und andere Bildungseinrichtungen
  • Unternehmen
  • Sonstige vergleichbare Initiativen

Gesucht werden Projekte, die digitale Solidarität fördern
Projekte im Themenfeld „Digitale Solidarität“ sind vielfältig und können in ganz unterschiedlichen Bereichen wirken. Im Mittelpunkt steht nicht die technische Komplexität, sondern die soziale Wirkung: Wie trägt das Projekt dazu bei, Nähe zu schaffen, Teilhabe zu ermöglichen und solidarisches Handeln zu fördern?
Beispiele können sein:

  • Digitale Plattformen oder Apps, die ehrenamtliches Engagement, Nachbarschaftshilfe oder soziale Unterstützungsangebote miteinander vernetzen
  • Digitale Lern-, Beratungs- oder Unterstützungsformate für benachteiligte oder bislang wenig erreichte Gruppen
  • Kooperationen zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen, die digitale Teilhabe stärken und neue Zugänge schaffen
  • Kreative digitale Brücken zwischen Generationen, Kulturen oder Kommunen, etwa durch Online-Tools, hybride Begegnungsformate oder neue Kommunikationswege

Unsere Bewertungskriterien
Empowerment
Ausgezeichnet werden Projekte, die Menschen befähigen, digitale Technologien selbstbestimmt zu nutzen und ihre eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Besonders erwünscht sind Ansätze, die Teilnehmende aktiv einbeziehen und Lernprozesse von Betroffenen zu Beteiligten ermöglichen.

Sozialer Innovationsgrad
Ausgezeichnet werden Projekte, die neue, kreative oder bislang wenig genutzte Wege gehen, um digitale Solidarität zu fördern. Der Innovationsgrad kann sich sowohl auf den Einsatz digitaler Technologien als auch auf neue soziale Ansätze, Zielgruppen oder Kooperationsformen beziehen.

Chancengerechtigkeit
Besonders gesucht werden Projekte, die digitale Ungleichheiten abbauen und Menschen unterstützen, die bislang von digitalen Angeboten ausgeschlossen oder benachteiligt sind. Das Projekt sollte dazu beitragen, faire Zugänge zu ermöglichen und Teilhabechancen nachhaltig zu verbessern.

Vernetzung
Ein wichtiges Bewertungskriterium ist die Vernetzung. Knüpft das Projekt neue Kontakte? Arbeitet es mit anderen Initiativen, Organisationen oder Institutionen zusammen? Trägt es dazu bei, Wissen, Ressourcen und Engagement zu bündeln und die Reichweite zu erhöhen? Vernetzt es Menschen miteinander und fördert den Zusammenhalt?

Modellcharakter
Die Projekte sollen zur Nachahmung anregen. Sie sollten so konzipiert sein, dass sie – mit Anpassungen – auch in anderen Regionen Hessens oder Kontexten umgesetzt werden können.

Nachhaltige Wirkung, Standort und Laufzeit
Das Projekt sollte auf eine nachhaltige Wirkung angelegt sein. Einmalige Aktionen oder Einzelveranstaltungen sind nicht förderfähig. Zum Zeitpunkt der Bewerbung muss das Projekt bereits ein Jahr bestehen und eine kontinuierliche Arbeit erkennen lassen. Das Projekt muss in Hessen verortet sein.

Hinweise zum Bewerbungsverfahren
Die Bewerbung für den Hessischen Sozialpreis 2026 erfolgt schriftlich. Die Bewerbungs- und Wettbewerbssprache ist Deutsch. Bitte nutzt dafür den offiziellen Bewerbungsbogen. Das Projekt sollte anschaulich und prägnant beschrieben werden, sodass sich die Jury ein klares Bild von Zielsetzung, Umsetzung und Wirkung machen kann. Die eingereichten Inhalte müssen geistiges Eigentum der Bewerbenden sein. Es müssen nicht alle Kriterien in gleichem Maße erfüllt werden. Entscheidend ist die Gesamtidee des Projekts sowie dessen Beitrag zu digitaler Solidarität, sozialem Zusammenhalt und Teilhabe.
Die Gewinnenden des Hessischen Sozialpreises und die Aufteilung des Preisgeldes in Gesamthöhe von 30.000 Euro werden von der Jury - bestehend aus Vertretenden der Sozialpolitik, Wohlfahrtspflege und Wissenschaft - ermittelt.

Preisverleihung
Die Würdigung der Preisträgerprojekte wird am 28. Oktober 2026 in Wiesbaden mit einer Preisverleihung stattfinden. Veranstaltende sind die Liga der Freien
Wohlfahrtspflege in Hessen e. V. und Preisstifter LOTTO Hessen unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales. Die Moderation der Preisverleihung übernimmt Bärbel Schäfer, beliebt und bekannt aus Hörfunk und Fernsehen, die mit Charme, Humor und professioneller Erfahrung durch die Veranstaltung führen wird.
Digitale Solidarität braucht Engagement, Ideen und Mut. Bewerbt euch und zeigt uns, wie neue Technologien Menschen verbinden und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken! Weitere Informationen zum Preis, zum Bewerbungsverfahren und zu den Teilnahmebedingungen findet ihr unter: www.hessischer-sozialpreis.de

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Veranstalter Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e. V. und Preisstifter LOTTO Hessen unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
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Ausschreibung Hessischer Sozialpreis 2026
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Ansprechpartner/in Frau Sabine Kamien
Projektbüro Hessischer Sozialpreis / Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e. V.
Tel. 0611 – 308 14 34
s.kamien@liga-hessen.de
www.hessischer-sozialpreis.de