Patenschaftsprojekte
Patenschaftsprojekte
 Hessische Staatskanzlei
5 rote Quadrate Hessen
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Mitmachen in einem der vielen Patenschafts- und Mentoringprojekte

Die Vielfalt hessischer Patenschaftsprojekte ist groß und reicht von Leihgroßeltern, Schüler-, Ausbildungs- und Jobpatenprojekten bis hin zu Lese- und Familienpatenschaften oder Patenschaften für Geflüchtete. Als Engagementform, die sich ganz individuell an den Bedürfnissen der Begleiteten ausrichtet, sind Patenschaftsprojekte in Hessen unverzichtbar.

Hier stellen wir einige Beispiele vor und geben Tipps, die bei der Gründung und Weiterentwicklung ihres Vorhabens unterstützen sollen.

Begriffsvielfalt: Nicht verwirren lassen!

„Patenschaft“: Den Begriff verwenden wir stellvertretend für die unterschiedlichen Facetten der 1:1-Begleitung, zum Beispiel auch für Mentoring- und Lotsenprojekte. Gemeint sind hier Engagementformen, die auf individuellen Tandemlösungen beruhen und in der Regel auf einen längeren Zeitraum angelegt sind.

Pat*in: Freiwillige, die andere Menschen begleiten

Mentee: der- oder diejenige, der/die begleitet wird

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Übersicht Patenschaftsprojekte

Projekte

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Viele interessante Projekte
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Projektübersicht Patenschaftsprojekte

Projektdetail

Patenschaftsprojekt

RuFa – Begleitende Dienste Rund um Familie Ehrenamtliche stärken und begleiten Familien

RuFa – Begleitende Dienste Rund um Familie Ehrenamtliche stärken und begleiten Familien
Bad Nauheim

Ein Projekt von:
Müfaz. Das Mütter- & Familienzentrum e.V.
Friedberger Straße 10
61231 Bad Nauheim
+49 6032 31233
Was wir bewirken wollen

Durch Schwangerschaft und Geburt stellen sich viele Fragen und Herausforderungen an junge, „frischgebackene“ Eltern – oftmals wünschen sie sich in dieser Phase (mehr) Unterstützung und Entlastung, insbesondere, wenn Familie und Freunde nicht helfen können.

Unser Projekt im Detail

Durch Schwangerschaft und Geburt stellen sich viele Fragen und Herausforderungen an junge, „frischgebackene“ Eltern – oftmals wünschen sie sich in dieser Phase (mehr) Unterstützung und Entlastung, insbesondere, wenn Familie und Freunde nicht helfen können. Unsere RuFa Patinnen und Paten gehen für etwa 2-3 Stunden pro Woche zu „ihrer“ Familie und stellen sich auf die Wünsche und den Bedarf der jeweiligen Familie ein.

Eltern zu werden bedeutet einen kompletten Umbruch des bisherigen Lebens. RuFa ist ein Projekt im Rahmen der Frühen Hilfen – Wohlbehalten aufwachsen in der Wetterau. Die Träger des Projektes wollen Eltern mit Kindern unter drei Jahren durch den Einsatz von geschulten ehrenamtlichen Patinnen und Paten auf der Basis von Vertrauen, Freiwilligkeit und Wertschätzung unterstützen.

Das Projekt ist ein gemeinsames Angebot von Caritasverbandes Gießen e.V., Müfaz – Das Mütter-& Familienzentrum e.V.  und den Frühen Hilfen des Wetteraukreises. Ansprechpartnerin für den Bereich Büdingen und Umgebung ist der Caritasverband, das Müfaz koordiniert im nordwestlichen Teil des Kreisgebietes (Butzbach, Bad Nauheim, Friedberg, Wölfersheim, Echzell, Florstadt…) die Arbeit. Die Projektkoordinatorinnen beraten und informieren interessierte Patinnen und Paten und Eltern, die Entlastung suchen. Sie schulen die Familienpat*innen und begleiten das Projekt.

Unsere RuFa Familienpat*innen

  • sind ehrenamtlich tätig
  • werden sorgfältig ausgewählt und für ihre Aufgabe geschulten
  • werden fachlich begleitet (Beratung, Gruppentreffen, Fortbildung)
  • kommen in der Regel für bis zu 12 Monaten zu einer Familie
  • nehmen sich Zeit
  • schenken Zuwendung und Verlässlichkeit
  • bringen ihre Erfahrung, ihren Humor, ihre Geduld, ihr Wissen ein
  • sind keine Haushaltshilfen, Babysitter, Therapeut*innen

 

Das tun wir

Wir begleiten Familien unabhängig von Herkunft, Religion und Weltanschauung und fühlen uns dem präventiven Kinderschutz verpflichtet. Durch die Patenschaften wird die Eltern-Kind Beziehung gestärkt. RuFas begegnen Eltern auf Augenhöhe, geben Sicherheit im Umgang mit dem Kind und Vertrauen in die eigene Fürsorglichkeit und Erziehungsfähigkeit.

 

Zahlen, Daten Fakten

  • Qualifizierung von Pat*innen seit Dezember 2021,
  • Beginn Matching Sommer 2021

Unsere Mentees – junge Familien

  • Schwangere und Eltern mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren
  • Familien, denen der Alltag über den Kopf wächst

Darauf sind wir besonders stolz

  • ...dass wir trotz Pandmie Freiwillige finden und mit deren Qualifikation beginnen konnten
Kooperationspartner
  • Akteure des Netzwerkes Frühe Hilfen in der Wetterau
  • Caritasverband Gießen e.V.

Projektübersicht

Patenschaftsprojekt

Alltagsbegleiter

Alltagsbegleiter
Kassel

Ein Projekt von:
Piano e.V.
Kurzportrait:
Wenn Geflüchtete aus der Gemeinschaftsunterkunft in die erste eigene Wohnung ziehen, ändert sich vieles. Insbesondere entfällt die Unterstützung durch die ...

Patenschaftsprojekt

Alt hilft Jung

Alt hilft Jung
Wetzlar

Ein Projekt von:
Alt hilft Jung Stadt Wetzlar
Kurzportrait:
Unser Ziel ist, tragfähige Zukunftsperspektiven für junge Menschen zu schaffen, die von sozialer Benachteiligung oder individueller Beeinträchtigung betroffen sind.

Patenschaftsprojekt

Ankommenspatenschaften

Ankommenspatenschaften
Gießen

Ein Projekt von:
bagfa, Bundesprogramm
Kurzportrait:
Über das Programm sind mindestens drei Treffen zwischen Pat_innen und Mentees vorgesehen. Diese Treffen dienen insbesondere dem "Ankommen", d.h. Pat_innen ermöglichen ...

Patenschaftsprojekt

Balu und Du

Balu und Du
Frankfurt a.M.

Ein Projekt von:
Goethe-Universität Frankfurt, Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung am FB Erziehungswissenschaften
Kurzportrait:
So wie mit Balu, dem Bären im Dschungelbuch, entdecken auch unsere Moglis spielerisch mit einer_m großen Begleiter_in den Großstadtdschungel Frankfurt. Wir ...

Patenschaftsprojekt

Balu und Du

Balu und Du
Marburg

Ein Projekt von:
Passion1 e.V.
Kurzportrait:
Das bundesweite Mentorenprogramm Balu und Du fördert Grundschulkinder im außerschulischen Bereich. Junge, engagierte Erwachsene (Balus) übernehmen ehrenamtlich ...

Patenschaftsprojekt

Chancenpatenschaften (Menschen stärken Menschen)

Chancenpatenschaften (Menschen stärken Menschen)
Herborn

Ein Projekt von:
AWO-Kreisverband Lahn-Dill e.V.
Kurzportrait:
Die Chancenpatenschaften (Menschen stärken Menschen) wollen die Möglichkeit auf gesellschaftliche Teilhabe verbessern und mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen.

Patenschaftsprojekt

Familienpaten

Familienpaten
Kreis Groß-Gerau

Ein Projekt von:
Sozialpsychiatrischer Verein Kreis Groß-Gerau
Kurzportrait:
"Familienpaten" will Menschen zusammenbringen, die sich ansonsten nie begegnet wären. Wir wünschen uns, dass das Projekt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt über ...

Patenschaftsprojekt

FamilienPaten

FamilienPaten
Wiesbaden

Ein Projekt von:
SkF Wiesbaden
Kurzportrait:
Seit 2010 sind die „SkF FamilienPaten“ ein Baustein im Modellprojekt Frühe Hilfen in der Caritas. Hier unterstützen und begleiten unsere Ehrenamtlichen ganz ...

Patenschaftsprojekt

Familienpaten

Familienpaten
Bad Homburg

Ein Projekt von:
Caritasverband für den Bezirk Hochtaunus e. V.
Kurzportrait:
Mit unserem Patenschaftsangebot möchten wir Familien mit mindestens einem Kind unter drei Jahren unterstützen. Möglicherweise handelt es sich um Familien, die auf ...

Patenschaftsprojekt

Familienpatenschaft auf Zeit

Familienpatenschaft auf Zeit
Darmstadt

Ein Projekt von:
donum vitae e.V.
Kurzportrait:
Unterstützung für Mütter/ Eltern mit Neugeborenem Entlastung im Alltag Stärkung der (jungen) Eltern

Patenschaftsprojekt

Familienpatenschaften

Familienpatenschaften
Frankenberg/Eder

Ein Projekt von:
Kreisverband der Treffpunkte e.V.
Kurzportrait:
Im Rahmen des Projekts werden ehrenamtliche FamilienpatInnen vermittelt und begleitet, die belastete Familien alltagspraktisch unterstützen. Ziele sind, die Eltern zu ...

Patenschaftsprojekt

Forum Asyl

Forum Asyl
Schwalmstadt

Ein Projekt von:
Hephata Diakonie
Kurzportrait:
Mit dem Forum Asyl Schwalmstadt bilden wir ein starkes Netzwerk, das sich für gute Strukturen, in denen ehrenamtliches Engagement möglich ist, einsetzt.

Patenschaftsprojekt

Freundschafter

Freundschafter
Marburg

Ein Projekt von:
Passion1 e.V.
Kurzportrait:
Mit unserem Projekt FREUNDSCHAFTER wollen wir Menschen, die in ihrer individuellen Flucht- und Notsituation in unserer Nachbarschaft angekommen sind, mit Offenheit und ...

Patenschaftsprojekt

Gib einem Kind Deine Hand

Gib einem Kind Deine Hand
Frankfurt a.M.

Ein Projekt von:
FIM-Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.
Kurzportrait:
Im Freizeit-Mentoring von FIM erhalten die Kinder und Jugendlichen Wertschätzung von den Mentor*innen, die Zuversicht schafft, Mut macht und deren Selbstbewusstsein ...

Patenschaftsprojekt

GlobaLokal - Mentoringprojekt

GlobaLokal - Mentoringprojekt
Frankfurt a.M.

Ein Projekt von:
GlobaLokal e.V.
Kurzportrait:
Durch persönliche Alltags-Begleitung von „Neuankömmlingen“ in Tandemkonstellationen leistet GlobaLokal einen Beitrag, dass sich diese Menschen in ihrem neuen ...

Patenschaftsprojekt

Grundschulpaten

Grundschulpaten
Wiesbaden

Ein Projekt von:
Kubis e.V.
Kurzportrait:
Förderung von Integration durch Verbesserung der Chancengleichheit im Bereich Bildung: Das ist das zentrale Anliegen des Angebots „Grundschulpaten“. Es ist im ...

Patenschaftsprojekt

Hallo Welt - Familien begleiten

Hallo Welt - Familien begleiten
Gießen

Ein Projekt von:
Eltern helfen Eltern e.V.
Kurzportrait:
Die Geburt eines Babys verändert das Leben in einer Familie. Daher ist Hallo Welt ein Angebot von Stadt und Landkreis Gießen, um alle Familien, in denen ein Baby ...

Patenschaftsprojekt

KiWi | Kinder Willkommen

KiWi | Kinder Willkommen
Erbach

Ein Projekt von:
Caritasverband Darmstadt e.V.
Kurzportrait:
Das Ehrenamts-Projekt „KiWi" hat im Odenwaldkreis im Rahmen der Frühen Hilfen einen Präventions-Auftrag (Primärprävention). Zielgruppe(n): Das Angebot ...

Patenschaftsprojekt

Leihgroßeltern

Leihgroßeltern
Fulda

Ein Projekt von:
Leihgroßeltern Fulda - Landkreis Fulda
Kurzportrait:
Nachbarschaftliche Unterstützung, um demografisch bedingt fehlende Familienbande durch neue familienorientierte Strukturen auszugleichen Generationenübergreifendes ...

Patenschaftsprojekt

LeseTandem+

LeseTandem+
Frankfurt a.M.

Ein Projekt von:
KinderHelden gGmbH ℅ KinderHelden Förderverein FrankfurtRheinMain e.V.
Kurzportrait:
Gemeinsam lachen und lesen, einem Kind ungeteilte Aufmerksamkeit schenken, es in seinem Selbstwertgefühl stärken. Bei KinderHelden unterstützen ehrenamtliche ...

Patenschaftsprojekt

LöwenKids

LöwenKids
Frankfurt a.M.

Ein Projekt von:
KinderHelden gGmbH ℅ KinderHelden Förderverein FrankfurtRheinMain e.V.
Kurzportrait:
Gemeinsam lachen und lesen, einem Kind ungeteilte Aufmerksamkeit schenken, es in seinem Selbstwertgefühl stärken. Bei KinderHelden unterstützen ehrenamtliche ...

Patenschaftsprojekt

Malteser Integrationslotsen

Malteser Integrationslotsen
Frankfurt a.M.

Ein Projekt von:
Malteser Hilfsdienst e.V.
Kurzportrait:
Die Malteser haben seit 2016 einen neuen ehrenamtlichen Dienst etabliert, um Asylbewerber, anerkannte Flüchtlinge und Zuwanderer zu unterstützen. Ziel ist es die ...

Patenschaftsprojekt

Mentorenprogramm SOCIUS

Mentorenprogramm SOCIUS
Frankfurt a.M.

Ein Projekt von:
Evangelischer Regionalverband Frankfurt am Main, Fachbereich I: Beratung, Bildung, Jugend
Kurzportrait:
Wir bringen Menschen zusammen, die sich sonst kaum begegnen würden. So fördert das Projekt zum einen den Dialog und Respekt zwischen Menschen unterschiedlichster ...

Patenschaftsprojekt

MOSAIK-Paten für Flüchtlinge

MOSAIK-Paten für Flüchtlinge
Eschwege

Ein Projekt von:
Ev. Familienbildungsstätte Werra-Meißner
Kurzportrait:
Mosaik-Mentor*innen sind Unterstützer*innen für Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund. Oft sind sie eine wertvolle Stütze auf dem Weg zur echten ...

Patenschaftsprojekt

NestWerk

NestWerk
Marburg

Ein Projekt von:
NestWerk Marburg
Kurzportrait:
Ab dem Tag der Geburt sind Kinder Freude und Herausforderung zugleich. Jeder Tag ist wie ein Abenteuer und bringt viele Anforderungen mit sich, vor allem, wenn die Kinder noch ...

Patenschaftsprojekt

Patengroßelternprojekt im Müfaz

Patengroßelternprojekt im Müfaz
Bad Nauheim

Ein Projekt von:
Müfaz. Das Mütter- & Familienzentrum e.V.
Kurzportrait:
Immer mehr junge Familien leben weit entfernt von ihren "Herkunftsfamilien" und damit ohne die Unterstützung von Angehörigen, die ihnen im Alltag mit Zeit, Geduld und ...

Patenschaftsprojekt

RuFa – Begleitende Dienste Rund um Familie Ehrenamtliche stärken und begleiten Familien

RuFa – Begleitende Dienste Rund um Familie Ehrenamtliche stärken und begleiten Familien
Bad Nauheim

Ein Projekt von:
Müfaz. Das Mütter- & Familienzentrum e.V.
Kurzportrait:
Durch Schwangerschaft und Geburt stellen sich viele Fragen und Herausforderungen an junge, „frischgebackene“ Eltern – oftmals wünschen sie sich in dieser ...

Patenschaftsprojekt

Schülerpaten

Schülerpaten
Frankfurt a.M.

Ein Projekt von:
Schülerpaten Frankfurt am Main
Kurzportrait:
Mit seiner Arbeit tritt Schülerpaten Frankfurt am Main e.V. für mehr Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem ein, bringt Menschen zusammen, die sich sonst ...

Patenschaftsprojekt

Schwangerenbegleitung

Schwangerenbegleitung
Wiesbaden

Ein Projekt von:
Sozialdienst katholischer Frauen e. V.
Kurzportrait:
Schwangere mit Flucht/Migrationshintergrund befinden sich in einer besonders sensiblen Situation in einem noch neuen Land. Das Projekt soll eine weibliche Bezugsperson stellen, ...

Patenschaftsprojekt

Vorlesepaten

Vorlesepaten
Bad Nauheim

Ein Projekt von:
Freiwilligenzentrum - aktiv für Bad Nauheim e.V.
Kurzportrait:
Vorlesen ist für Kinder und für Erwachsene immer ein Abenteuer. Und auf solche Phantasiereisen nehmen unsere Vorleser_innen Kinder und Senioren gerne mit!

Patenschaftsprojekt

wellcome

wellcome
Hofheim

Ein Projekt von:
Katholische Familienbildungsstätte Taunus
Kurzportrait:
wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt ist ein Angebot für alle Familien, die sich im ersten Jahr nach der Geburt eines Babys Unterstützung wünschen. ...

Patenschaftsprojekt

wellcome

wellcome
Bad Homburg

Ein Projekt von:
Katholische Familienbildungsstätte Taunus
Kurzportrait:
wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt ist ein Angebot für alle Familien, die sich im ersten Jahr nach der Geburt eines Babys Unterstützung wünschen. ...

Patenschaftsprojekt

wellcome

wellcome
Frankfurt-West

Ein Projekt von:
wellcome Frankfurt-West
Kurzportrait:
wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt ist ein Angebot für alle Familien, die sich im ersten Jahr nach der Geburt eines Babys Unterstützung wünschen. ...

Patenschaftsprojekt

wellcome

wellcome
Limburg

Ein Projekt von:
Katholische Familienbildungsstätte Limburg
Kurzportrait:
wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt ist ein Angebot für alle Familien, die sich im ersten Jahr nach der Geburt eines Babys Unterstützung wünschen. ...

Patenschaftsprojekt

wellcome

wellcome
Rodgau

Ein Projekt von:
Deutscher Kinderschutzbund OV Rodgau
Kurzportrait:
wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt ist ein Angebot für alle Familien, die sich im ersten Jahr nach der Geburt eines Babys Unterstützung wünschen. ...

Patenschaftsprojekt

wellcome

wellcome
Taunusstein

Ein Projekt von:
Familienzentrum MüZe Taunusstein
Kurzportrait:
wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt ist ein Angebot für alle Familien, die sich im ersten Jahr nach der Geburt eines Babys Unterstützung wünschen. ...

Patenschaftsprojekt

wellcome-praktische Hilfe für Familien

wellcome-praktische Hilfe für Familien
Marburg

Ein Projekt von:
Ev. Familienbildungsstätte Marburg
Kurzportrait:
wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt ist ein Angebot für alle Familien, die sich im ersten Jahr nach der Geburt eines Babys Unterstützung wünschen. ...
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FAQ
FAQ

Was zeichnet Patenschaftsprojekte aus?

Grundlagen einer Patenschaft sind Vertrauen, gegenseitiger Respekt, Kontinuität und Verlässlichkeit. Auf dieser Basis entstehen sehr individuelle und persönliche Beziehungen zwischen zwei Menschen, wobei der erfahrenere Partner seine Zeit, sein Wissen und seine Erfahrungen einbringt, um den weniger Erfahrenen zu unterstützen und zu begleiten. Der Umfang und die Inhalte der Patenschaftsbeziehung ergeben sich dabei aus den konkreten Bedürfnissen desjenigen, der begleitet wird. Es kann sowohl um eine allgemeine Hilfestellung in allen Lebensbereichen, aber auch um ein klar bestimmtes Lernfeld gehen. Patenschaften sind ein sinnstiftendes Engagement, das allen Beteiligten neue Perspektiven eröffnet. Darüber hinaus werden chancengleiche soziale Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt.

Patenschaften: Ist das eine Idee für uns!?

Sei es die Neuentwicklung eines Patenschaftsprojekts oder die Weiterentwicklung eines bestehenden Projekts: Gemeinsam mit erfahrenen Projektträgern haben wir ein Konzept entwickelt, wie aus einer Idee ein tragfähiges Projekt entsteht und/oder bereits bestehende Projekte noch mehr Impulse und Optimierungspotenzial erhalten. Der nachfolgende Themenkatalog bietet Anhaltspunkte und Orientierung und kann auch als Checkliste bei der Projektentwicklung dienen.

Fehlt noch ein wichtiger Aspekt? Sollten wir noch einen Punkt ergänzen? Wir freuen uns über Feedback!

1. Überlegungen vorab

Bevor die detaillierte Projektplanung beginnt, solltet das Team die Idee noch einmal „auf Herz und Nieren“ prüfen. Dazu geben die nachfolgenden Fragen Impulse.

  • Welche Herausforderung wollen wir mit unserem Vorhaben angehen? Welchen Bedarf sehen wir?
  • Wer ist davon betroffen? An welche Zielgruppe wendet sich unser Projekt?
  • Was ist unser (Unterstützungs-)Angebot und wie soll sich dadurch die Situation für die Zielgruppe verändern/verbessern?
  • Gibt es in unserer Stadt/in unserer Gemeinde bereits ein ähnliches Projekt? Falls ja:
  • Wie unterscheiden wir uns von diesem Vorhaben? Was sind unsere Alleinstellungsmerkmale?
  • Kommt eventuell eine Kooperation in Frage? Falls nein: Welche Gründe sprechen dagegen?
  • Existieren professionelle (= hauptamtliche) Angebote, die den von uns beschriebenen Bedarf aufgreifen und die sich an unsere Zielgruppe wenden? Falls ja: Wie könnte eine Zusammenarbeit aussehen? Wie ergänzen sich unsere Angebote?
  • Sind Patenschaften als zeitlich begrenzte, sehr individuelle 1:1-Beziehungen die geeignete Form, um die angestrebte Wirkung zu erreichen?

Hilfreich sind auch die Angebote und Erfahrungen anderer Projektträger (siehe unten, Punkt 15 „Hilfreiche Links und Downloads“).

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2. Mentees

In die Vorüberlegungen sind bereits Gedanken über die Zielgruppe geflossen. Jetzt geht es darum, diese Gruppe und ihre Erwartungen so detailliert wie möglich zu beschreiben. Je mehr das Team über die Menschen erfährt, die das Projekt erreichen und unterstützen soll, desto passgenauer lässt es sich auch auf deren Bedürfnisse zuschneiden.

Wen wollen wir konkret erreichen?

  • Wo sehen wir welchen Unterstützungsbedarf? Welchen Herausforderungen begegnet unsere Zielgruppe? Welche Bedürfnisse hat sie?
  • Welche Altersgruppe(n) sprechen wir an?
  • Was kennzeichnet das Lebensumfeld und den Alltag unserer Zielgruppe?
  • In welchem Sozialraum wollen wir aktiv werden (Stadt-/Ortsteil; Schule/Schulform etc.)?


Auswahl- und Ausschlusskriterien:

  • Sollen Mentees bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um an unserem Projekt teilnehmen zu können? Wenn ja, welche? (z. B. Bereitschaft, sich auf eine/n Pat*in einzulassen etc.)
  • Können/wollen wir diese Auswahlkriterien selbst prüfen oder benötigen wir dazu Kooperationspartner (z. B. Kita, Schule, Fachkräfte)?
  • Gibt es für uns Kriterien, die eine Teilnahme von Mentees an unserem Projekt ausschließen? Wo sehen wir Grenzen ehrenamtlichen Engagements? Wann wird fachlich-professionelle Begleitung/Beratung benötigt?
  • Welche Form von Unterstützung/Begleitung bieten wir Mentees an? Zum Beispiel …
    • Informationen zur Patenschaft: Was geschieht im Rahmen der Patenschaft? Was können Mentees von Pat*innen erwarten, was nicht?
  • Wie lange kann/soll eine Patenschaft dauern? Gibt es eine zeitliche Begrenzung?
  • Rahmenbedingungen der Patenschaft (z. B. Versicherungsschutz; Ansprechpartner*in bei Konflikten/Unstimmigkeiten im Verlauf der Patenschaft, zeitliche Begrenzung …)


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3. Pat*innen suchen und gewinnen

Patenschaften beruhen auf einer sehr persönlichen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Pat*in und Mentee. Der passgenauen Auswahl der Pat*innen kommt daher eine ganz besondere Bedeutung zu. Es sind die Bedürfnisse der Zielgruppe, die den Inhalt und den Umfang der Patenschaft und damit auch die Anforderungen an die jeweiligen Pat*innen bestimmen.

  • Wen suchen wir als Pat*in?
  • Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sollten Pat*innen mitbringen? Wird hierüber ein (Qualifikations-)Nachweis benötigt?
  • Wie wichtig ist persönliches Erfahrungswissen für die Begleitung der Mentees?
  • Menschen sind oftmals für andere glaubwürdiger, wenn sie einen ähnlichen Erfahrungshorizont haben. Weil Patenschaften auf Vertrauen aufbauen, kommt gerade diesem Erfahrungswissen unter Umständen eine hohe Bedeutung beim Beziehungsaufbau zu.
  • Welche persönlichen Eigenschaften benötigen Pat*innen (Geduld, Verlässlichkeit, Konsequenz, Fähigkeit zum Perspektivwechsel etc.)?
  • Sprechen wir mit unserem Vorhaben eine bestimmte Altersgruppe an?
  • Können sowohl M/W/D die Rolle als Pat*in übernehmen?
  • Ist die Aufgabe als Pat*in auch für Menschen mit Handicap geeignet?
  • Wieviel Zeit sollten Pat*innen für die Patenschaft einplanen? Ist die Begleitung der Mentees an bestimmte Zeiten gebunden (nachmittags, bestimmte Wochentage etc.)? Ist darüber hinaus ein weiterer Zeitaufwand erforderlich (z. B. Austauschtreffen im Team, Aus- und Weiterbildung …)?
  • Welche Verpflichtung gehen Pat*innen ein (Verbindlichkeit über einen längeren Zeitraum etc.)?
  • Gibt es Kriterien, die aus unserer Sicht ein Engagement als Pat*in ausschließen?
  • Wo finden wir mögliche Pat*innen?
  • Welche Kommunikationswege und Netzwerke können wir nutzen, um Interessierte für Patenschaften zu gewinnen?
  • Wie gehen wir proaktiv mit möglichen Vorbehalten/Ängsten gegenüber der Zielgruppe oder den Besonderheiten einer Patenschaft um?
  • Was haben wir Pat*innen anzubieten? Beispielsweise …
    • vorbereitende Qualifizierung
    • Schnupperphase/Probezeit
    • Fortbildungen
    • regelmäßige Austauschtreffen
    • feste Ansprechpartner*innen/fachliche Begleitung und Hilfestellung
    • Versicherungsschutz
    • Aufwandsentschädigung und Kostenerstattung …


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4. Pat*innen auf ihre Aufgaben vorbereiten

Patenschaften sind individuelle „Beziehungen auf Zeit“, die sich in hohem Maße an den Bedürfnissen der Mentees ausrichten. Dies erfordert einerseits Flexibilität, andererseits aber auch einen vorgegebenen Rahmen, der allen Beteiligten Orientierung und Sicherheit gibt.
Insbesondere die Pat*innen müssen daher wissen, welche Wirkungen für die Mentees angestrebt werden, und sich vor diesem Hintergrund intensiv mit ihrer eigenen Rolle beschäftigen. Die wechselseitigen Erwartungen sollten bereits im Vorfeld offen angesprochen werden, um Unstimmigkeiten im Verlauf der Patenschaft zu vermeiden.

  • Was möchten wir als Projektträger mithilfe der Patenschaft für die Mentees bewirken?
  • Welche Rolle und welche Aufgaben sollen dabei Pat*innen übernehmen?
  • Benötigen Pat*innen dazu (Fach-)Wissen? Falls ja, in welchen Bereichen?
  • Einige Beispiele für mögliche Aus-/Fortbildungsthemen …
    • Umgang mit Nähe und Distanz
    • Fragetechniken und aktives Zuhören
    • eigene Haltung und Rollenverständnis
    • Konfliktprävention
    • Netzwerke, Beratungs- und Unterstützungsangebote vor Ort …
  • In welcher Form wollen wir dieses Wissen vermitteln (individuelle Einzelgespräche, kollegialer Austausch zwischen den Pat*innen; Qualifizierung (vorbereitend oder begleitend); Handbuch oder Leitfaden …)
  • Wo finden wir geeignete Referent*innen (z. B. Fachabteilungen in Behörden oder Organisationen; Referentenpool der Landesehrenamtsagentur (Ehrenamtssuchmaschine), lokale Freiwilligenagenturen, Kooperationspartner …)?
  • Welche Schwierigkeiten oder Herausforderungen könnten im Verlauf einer Patenschaft auftreten? Welche Hilfestellung geben wir dann den Pat*innen?
  • Wo sehen wir die Grenzen ehrenamtlichen Engagements?
  • Wie gestalten wir die Zusammenarbeit (Abstimmung, wechselseitige Information, Entscheidungs- und Weisungsbefugnisse etc.) zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen?


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5. Patenschaften, Mentees und Pat*innen begleiten

Das Zusammenspiel zwischen Mentee und Pat*in muss sich im Alltag einer Patenschaft bewähren. Flexibel auf Bedürfnisse zu reagieren, die eigene Rolle als Pat*in zu reflektieren und dabei die angestrebten Wirkungen nicht aus dem Blick zu verlieren, erfordert die kontinuierliche Begleitung der Patenschaft. Wie soll diese Begleitung aussehen?

  • Vereinbaren wir mit den Beteiligten (schriftlich oder mündlich) gemeinsame Ziele?
  • Wie stellen wir den notwendigen (Informations)Austausch sicher?
  • Wer benötigt welche Informationen von wem?
  • Sollten wir neben den Pat*innen weitere Personen einbeziehen ªz.B. Kooperationspartner, Eltern …)?
  • Welche Möglichkeiten des Austauschs | der wechselseitigen Information gibt es? Welche Formate sind für welche Gruppe sinnvoll? Was können wir als Träger personell leisten?
  • Bieten wir Weiterbildungen an?
  • Welche Themen sind – aus unserer Sicht und aus Sicht der Beteiligten - wichtig?
  • Sollen Weiterbildungen einen freiwilligen oder einen verpflichtenden Charakter haben?
  • Ist es sinnvoll, eigene Weiterbildungsangebote zu konzipieren oder können wir bestehende Angebote nutzen?
  • Können sich Mentees und Pat*innen an feste Ansprechpartner*innen wenden? Handelt es sich dabei um dieselbe Person oder sollten dies unterschiedliche Personen sein?
  • Welche Konflikte | Stolpersteine und Problemsituationen können im Verlauf der Patenschaft entstehen? Wie gehen wir damit um?
  • Was tun, wenn Mentee und Pat*in doch nicht zusammenpassen?
  • Wie wertschätzen wir das Engagement der Mentees und der Pat*innen? Wollen wir Erfolge gemeinsam feiern?


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6. Das Matching: Wer passt zu wem?

Jeder Mensch hat Eigenheiten. Das gilt selbstverständlich auch für Mentees und Pat*innen. Weil zwischen beiden eine vertrauensvolle Beziehung entstehen soll, braucht die Zusammenstellung der Tandems besonderes Fingerspitzengefühl.

  • Wie finden wir bereits im Vorfeld möglichst viel über die Bedürfnisse, Interessen und Wünsche des Mentees heraus?
  • Welche Erwartungen, Interessen und Wünsche an eine Patenschaft bringen die Pat*innen mit?
  • Stellen wir die Tandems selbst zusammen oder sollen Mentees und Pat*innen am Auswahlverfahren beteiligt sein?
  • Welche Kriterien müssen wir bei der Zusammenstellung von Tandems auf jeden Fall berücksichtigen?Soll nach erfolgter Auswahl eine schriftliche Vereinbarung zwischen Mentee und Pat*in über Dauer und Inhalt der Patenschaft geschlossen werden?
  • Wollen wir den Beginn einer Patenschaft in einem besonderen Rahmen feiern?
  • Wie halten wir Mentees bzw. Pat*innen „bei der Stange“, wenn keine geeigneten Tandempartner zur Verfügung stehen?
  • Können die Tandems eine Probezeit/eine Schnupperphase vereinbaren, um sich vor einer endgültigen Entscheidung besser kennenzulernen?


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7. Die erste Begegnung: Mentee und Pat*in lernen sich kennen

Das erste Kennenlernen ist immer aufregend: Wenn Mentee und Pat*in sich zum ersten Mal begegnen, haben beide Seiten sicherlich viele Fragen und sind vielleicht unsicher, wie sie ihr Treffen gestalten sollen.

  • Stellen wir als Projektträger den ersten Kontakt her? Oder übernehmen Mentee und Pat*in diese Aufgabe selbst? Wenn ja: Wer nimmt zuerst den Kontakt auf?
  • Können wir ein Info-Blatt mit praktischen Tipps für das erste Treffen erstellen?
  • Findet die erste Begegnung an einem neutralen Ort oder in der gewohnten Umgebung des Mentee oder des Paten | der Patin statt?
  • Streben wir an, dass Mentee und Pat*in sich bereits beim ersten Treffen auf gemeinsame Ziele verständigen?
  • Wenn wir als Projektträger beim ersten Kennenlernen nicht dabei sind: Wie stellen wir sicher, dass wir eine Rückmeldung des Tandems zum Verlauf des ersten Treffens bekommen (Sind sich die Partner sympathisch? Gab es Anlaufschwierigkeiten? Ist man gut ins Gespräch gekommen? …)?
  • Was tun wir, wenn sich in der ersten Begegnung zeigt, dass Mentee und Pat*in nicht zusammenpassen?


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8. Patenschaften: Beziehungen auf Zeit

Der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung ist charakteristisch für eine Patenschaft. Andererseits sind Patenschaften aber in der Regel auf begrenzte Zeit angelegt: Entweder wird von Vornherein eine bestimmte Zeitdauer vereinbart oder die Patenschaft endet mit der Erreichung des vereinbarten (Wirkungs-)Ziels.
Unter Umständen wird es dadurch für beide Seiten schwer zu akzeptieren, dass die Patenschaft (und damit möglicherweise auch die Beziehung) zu einem bestimmten Zeitpunkt endet.

  • Machen wir von Beginn an deutlich, dass die Patenschaft eine Beziehung auf Zeit ist? (zum Beispiel: Dauer der Patenschaft in der schriftlichen Vereinbarung festhalten)
  • Geben wir Mentees und Pat*innen Praxistipps, wie sie selbst die Beendigung der Patenschaft gestalten können (z.B. langsames Auslaufen: zunehmend größere Abstände zwischen den Treffen etc.)?
  • Wie wollen wir von Trägerseite das Ende der Patenschaft gestalten?
    (z.B. gemeinsame Feier; Reflexionsgespräch mit allen Beteiligten; „Urkunde“ …)
  • Wie gehen wir damit um, dass die Tandems unter Umständen auch nach Beendigung der Patenschaft in Kontakt bleiben?
  • Was tun wir, wenn die Patenschaft ungeplant oder in einem Konflikt endet? Wie lässt sich der Abschied dennoch versöhnlich gestalten?


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9. Kooperationspartner

Diejenigen zu erreichen, die von einer Patenschaft profitieren und dadurch neue Perspektiven entwickeln, ist oft nicht ganz einfach. Oft ist es deshalb sinnvoll, Partner zu suchen, die bereits Zugang zur Zielgruppe haben und die die Patenschaftsidee aktiv unterstützen. Zugleich können deren Expertise und Kontakte genutzt werden, um das Patenschaftsprojekt in bestehende Netzwerke einzubinden.

  • Wer muss mit ins Boot?
  • Welche Institutionen/Organisationen/Behörden etc. haben Kontakt zu unserer Zielgruppe?
  • Gibt es wichtige Multiplikatoren und/oder bestehende Netzwerke, die wir in unser Projekt einbinden sollten?
  • Erwartungen klären
  • Was erwarten wir von potenziellen Partnern (z. B. fachliche Unterstützung; aktive Unterstützung bei der Gewinnung von Mentees; Kontakte und Netzwerke; Ressourcen bereitstellen etc.)
  • Was haben wir potenziellen Partnern zu bieten?
  • Was wollen wir gemeinsam erreichen? Sind wir uns darin einig, welche Veränderungen wir für unsere Zielgruppe anstreben/bewirken wollen?
  • Wie gestalten wir die Zusammenarbeit?
  • Kann/soll der jeweilige Partner Aufgaben übernehmen? Wenn ja, welche?
  • Soll die Zusammenarbeit schriftlich fixiert werden (z. B. Kooperationsvereinbarung)?
  • Wer koordiniert das Netzwerk?
  • Welche Entscheidungen treffen wir gemeinsam? Wo sollten wir uns abstimmen?
  • Wie treten wir nach außen auf?
  • Wie treten wir nach außen auf?

 

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10. Evaluation: Wirkung sichtbar machen

Patenschaftsprojekte dienen dazu, die Lebenssituation, die Chancen und Perspektiven einer bestimmten Zielgruppe zu verändern. Ziel der Evaluation ist, herauszufinden, ob und in welchem Maße dies gelungen ist. Auf diese Weise wird die Wirkung des Projekts sichtbar und liefert tragfähige Argumente, um beispielsweise (weitere) Partner und Unterstützer zu gewinnen.

Gleichzeitig gibt die Evaluation aber auch wichtige Anhaltspunkte dafür, ob und gegebenenfalls welche Abläufe die Teammitgleider innerhalb des Projekts überdenken sollten.
Auch für kleinere Projekte ist die Evaluation wichtig! Dabei sollte sich der Aufwand aber immer am Nutzen orientieren. Und: Der Aufwand der Evaluation lohnt sich nur dann, wenn die erhobenen Daten für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Projekts genutzt werden.

  • Welche Wirkung/welche Veränderung für die Zielgruppe streben wir mit unserem Projekt an? Wie stellen wir fest, ob diese Veränderungen tatsächlich eintreten?
  • Kennzahlen und Indikatoren (z. B. schulische Leistungen verbessern sich)
  • Befragung von Mentee, Pat*innen und Kooperationspartnern zu Beginn und im Verlauf der Patenschaft …
  • Messbare Ziele setzen, beispielsweise
    • Zahl der Patenschaften, die in einem bestimmten Zeitraum geschlossen werden sollen
    • Zahl der Pat*innen, die mehrfach eine Patenschaft übernehmen
    • Verringerung der Zahl von Patenschaftsabbrüchen …
  • Von anderen lernen
  • Erfahrungsaustausch mit anderen Projektträgern
  • Was machen sie anders? Was können wir daraus für unser Projekt lernen?

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11. Was kostet das Ganze? Wie finanzieren wir unser Vorhaben?

Planung und Umsetzung eines Patenschaftsprojekts benötigen Zeit (personelle Ressourcen) und Geld. Damit im Verlauf eures Vorhabens nicht die entsprechenden Mittel zu dessen Fortführung fehlen, ist es wichtig, den personellen und finanziellen Bedarf sorgfältig zu planen. Auf dieser Basis können Strategien zur systematischen Einwerbung der benötigten Mittel entwickelt werden.

  • Welche Zahl an Patenschaften streben wir an?
  • Welcher zeitliche Aufwand ist notwendig, um
    • Mentees, Pat*innen und Kooperationspartner zu gewinnen?
    • den Matching-Prozess zu gestalten?
    • die Patenschaften zu begleiten?
  • Wie viele Stunden ergeben sich daraus insgesamt? Welcher hauptamtliche Stellenanteil/wie viele ehrenamtlich tätige Koordinator*innen werden gebraucht?
  • Fallen Raumkosten an (beispielsweise für regelmäßige Austauschtreffen, für den Erstkontakt der Tandems, für Büroarbeiten etc.)?
  • Entstehen Bewirtungskosten (z. B. Austauschtreffen, Treffen mit Kooperationspartnern, Erstgespräche mit Interessierten …)? Wenn ja, in welcher Höhe?
  • Werden wir Fahrtkosten und/oder Aufwandserstattungen an die Pat*innen zahlen? Ausgehend von der geplanten Zahl von Patenschaften: Welcher Betrag ergibt sich daraus ungefähr?
  • Fallen Kosten für Aus- und Weiterbildung an?
  • Planen wir besondere Veranstaltungen (Feier, um den Beginn oder das Ende von Patenschaften zu feiern; Dankeschön-Feste; Weihnachtsfeier; Geburtstagskarten; …)?
  • Wie werden wir für die Patenschaften werben und/oder darüber berichten (Aufbau Webseite; Layout und Druck von Flyern/Plakaten; Streuartikel zur Werbung; Roll-up; Zeitungsanzeige; Leitfaden für Mentees und Pat*innen …)?
  • Entstehen unter Umständen Kosten für die Rechtsberatung (beispielsweise Vereinsgründung; rechtliche Fragen zur Absicherung von Pat*innen und Mentees …)?
  • Minimum-/Maximum-Planung: Welche der vorgenannten Positionen fallen auf jeden Fall an? Welche Mittel sind nicht notwendig, aber wünschenswert?
  • Benötigen wir jeden Monat ein festes Budget? Wenn ja, in welcher Höhe?
  • Welche Finanzierungsquellen kommen für uns in Betracht?
  • Haben wir einen Budgetplan erstellt, der den Projektaufwand nachvollziehbar für Dritte darstellt?
  • Welche Eigenmittel können wir in das Vorhaben einbringen?

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12. Öffentlichkeitsarbeit

Wer Wirkungsvolles tut, soll und will darüber auch berichten. Nicht zuletzt wird das Patenschaftsprojekt auf diese Weise bekannter und es fällt leichter, Mentees, Pat*innen und Partner für die Zusammenarbeit zu begeistern.
Öffentlichkeitsarbeit hat viele Gesichter und reicht von der Pressemitteilung bis hin zum Flyer oder zur projekteigenen Webseite. Damit sich dieser Aufwand auch lohnt, sollte das Team sich stets vorher die Frage stellen, was und wer erreicht werden soll. Interessierte Freiwillige benötigen andere Informationen als Mentees oder potenzielle Unterstützer.

  • Wen wollen wir im jeweiligen Fall mit unserer Öffentlichkeitsarbeit erreichen? Welche Informationen über unsere Arbeit | unser Angebot benötigt diese Zielgruppe?
  • Welche Kommunikationskanäle nutzt die jeweilige Zielgruppe häufig (Internet, soziale Netzwerke, bestimmte Veranstaltungen …)? Sind wir dort präsent bzw. wollen wir dort präsent sein?
  • Benötigen wir eine projekteigene Webseite? Wie hoch ist der Zeit- und Kostenaufwand dafür?
  • Wenn wir Bilder nutzen: Verfügen wir über die entsprechenden Bildrechte?
  • Haben wir einen aktuellen Presseverteiler?
  • Welche Werbemittel wollen wir für unsere Öffentlichkeitsarbeit nutzen? Zum Beispiel
    • Flyer; Plakate; Handzettel; Postkarten
    • Roll-up
    • Streuartikel (Kugelschreiber etc.) als kleine Geschenke etc.
  • Welche Veranstaltungen/Arbeitskreis- und Netzwerktreffen sind für uns interessant? Wo wollen wir unbedingt vertreten sein/teilnehmen?

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13. Rechtliche Aspekte

Als Träger eines Patenschaftsprojekts sind einige rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten, die von der Wahl der passenden Rechtsform über Versicherungsfragen bis hin zur Wahrung von Urheber- und Bildrechten reichen.

  • Benötigt das Patenschaftsprojekt eine eigene Rechtsform? Kommt die Gründung eines Vereins in Betracht? Soll derd Verein eingetragen werden oder nicht? Soll das Vorhaben gemeinnützig sein?
  • Sind Formulare vorbereitet, die alle Beteiligten über geltende Datenschutzregelungen informieren und zur Verschwiegenheit verpflichten?
  • Berücksichtigt die Internetpräsenz (Website und soziale Netzwerke) die jeweiligen rechtlichen Bestimmungen (Pflicht zum Impressum; Datenschutzerklärung; Urheber- und Bildrechte etc.)?
  • Wie sind Mentees und Pat*innen abgesichert/versichert?
  • Werden schriftliche Vereinbarungen getroffen mit
    • den Mentees oder mit deren Eltern (Einverständniserklärung; Zustimmung zur Speicherung von Daten und zur Verwendung von Fotos; Verschwiegenheitserklärung etc.)?
    • den Pat*innen (Datenschutz- und Verschwiegenheitserklärung; Einverständnis mit der Speicherung von Daten; Einverständnis mit der Verwendung von Informationen und Fotos; etc.)?
    • den Kooperationspartnern?
  • Müssen Pat*innen ein (erweitertes) Führungszeugnis vorlegen, auch wenn dazu unter Umständen keine rechtliche Verpflichtung besteht? Wer trägt hierfür die Kosten?
  • Ist es sinnvoll, die Pat*innen zu rechtlichen Themen zu schulen (z. B. Bundeskinderschutzgesetz; Kindeswohlgefährdung etc.)?

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14. Von der Idee zum Konzept

Mit der Bearbeitung der vorhergehenden Punkte wurde die Idee einer eingehenden Prüfung unterzogen, das Umfeld analysiert und geklärt, welche Schritte notwendig sind und welche Ressourcen benötigt werden, um das Vorhaben umzusetzen.
Diese Informationen systematisch zu bündeln und die einzelnen Schritte mit Zeit- und Zielvorgaben zu hinterlegen, ist Aufgabe der Projektplanung (Was soll bis wann erreicht/erledigt sein?). Daraus entsteht ein Arbeitsplan als gute Grundlage, um euer Vorhaben Schritt für Schritt umzusetzen. Gleichzeitig ist es hilfreich, ein „Frühwarnsystem“ zu entwickeln: Abweichungen vom Plan zeigen rechtzeitig an, wo das Team genauer hinschauen und sein Vorgehen ggf. anpassen sollte.

Hier einige Tipps zur Projektplanung. Ausführliche Erklärungen/Beispiele dazu haben wir im nachstehenden PDF zusammengestellt:

  • Festlegen, wann das Projekt nach außen sichtbar starten soll: Solche „Startpunkte“ können zum Beispiel der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung, eine Info-Veranstaltung oder das erste Treffen der Tandems sein. Von diesem Stichtag aus wird rückwärts geplant. So lässt sich leichter erkennen, was bis wann erledigt sein muss.
  • Eindeutige Ziele definieren: Eindeutig ist ein Ziel dann, wenn es spezifisch (genau beschrieben), messbar und terminiert ist.
  • Teilziele helfen, das Vorhaben übersichtlicher zu machen, und erleichtern die Planung.
  • Welche Meilensteine lassen sich für das Projekt identifizieren? Meilensteine sind Teilziele, die von besonderer Bedeutung für die Fortführung eures Vorhabens sind.
  • Aufgabenliste: Zu jedem (Teil-)Ziel sollte es eine detaillierte Aufgabenliste geben. So ist sichergestellt, dass kein wichtiger Punkt vergessen wird.
  • Projekte entwickeln sich selten wie geplant. Daher ist es wichtig, anhand der formulierten (Teil-)Ziele immer wieder zu prüfen, ob der eingeschlagene Weg auch zum gewünschten Ergebnis führt oder ob vielleicht die Vorgehensweise an der ein oder anderen Stelle überdacht und/oder verändert werden muss.

15. Hilfreiche Links und Downloads

www.deinehrenamt.de
Ansprechpartner*innen für Patenschaftsprojekte
Ansprechpartner
Karin Buchner
Karin Buchner

Karin Buchner

Patenschaftsprojekte, Freiwilligenmanagement

Freiwilligenzentrum Mittelhessen e.V.
Elsa-Brandström-Straße 18 35578 Wetzlar Hessen Germany
+49 6441 959295 karin.buchner@ser-ve.de