Der 9. September 2026 im Congress Park Hanau war ein Tag voller Begegnungen, neuer Perspektiven und spannender Diskussionen. Im Zentrum standen zwei Themen, die das Ehrenamt heute bewegen wie kaum andere: Wie verändert Künstliche Intelligenz die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen und wie schaffen wir es, Bürokratie zu reduzieren und damit Engagement zu stärken?

© Jason Otto, Prime Productions / Hessische Staatskanzlei
In Ihrer Keynote „Wo bleibt der Mensch? Nutzung von KI in der Zivilgesellschaft“ zeigte Dr. Stephanie Kowitz-Harms eindrücklich, KI kann Engagement erleichtern und verstärken – entscheiden müssen aber Menschen. Konkret wurde das in den Fokus-Runden: mit Software, die Vereinsbuchhaltung in den Griff bekommt, KI-Tools zur Automatisierung von
Routine- und Kommunikationsprozessen und einem Code of Conduct als Kompass für die Verantwortungsfrage im Umgang mit KI.
Zugleich blickten wir auf ein doppeltes Jubiläum: 80 Jahre Hessen und 25 Jahre LandesEhrenamtsagentur und sowohl in den Fokus-Runden als auch in der Gesprächsrunde am Nachmittag wurde deutlich, wie vielfältig Engagement in diesem Land gelebt wird, wie viel gewachsen ist und wie viel noch wachsen kann.
Und weil gute Absichten alleine nicht reichen, stand mit „Weniger Formulare, mehr Wirkung“ auch das Thema Entbürokratisierung wieder auf der Agenda.
Die Gesprächsrunde mit Benedikt Kuhn, Staatssekretär, Chef der Hessischen Staatskanzlei, Jan Holze, Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt sowie Susanne Haus, Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main führte die Fäden auf Augenhöhe zusammen – danke fürs Dabeisein, trotz eng getakteter Terminkalender und für die offenen Worte.
Ein Tag, ein doppeltes Jubiläum und viele neue Ideen – getragen von Engagierten, Partnern und Gästen, die ihn lebendig gemacht haben. Auch dafür sagen wir Danke.
Das Team der LandesEhrenamtsagentur Hessen

