Engagementkongress 2021
 Hessische Staatskanzlei
5 rote Quadrate Hessen
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II. Hessischer Engagementkongress 2021

Engagement neu denken für die Welt von morgen

Mit rund 60 Angeboten war das Programm des II. Hessischen Engagementkongresses am 9. und 10. September 2021 sehr vielfältig und abwechslungsreich (zur Programmübersicht). Wir bedanken uns bei allen, die zum Erfolg des Kongresses und zu einem lebendigen Austausch – digital und vor Ort in Darmstadt – beigetragen haben.

Im Fokus standen drei aktuelle Themenfelder: Corona und die Zivilgesellschaft, Digitalisierung und Ehrenamt sowie Ehrenamt im ländlichen Raum. Die ca. 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten u.a. spannende Keynotes und Diskussionsrunden hören oder sich aktiv in Workshops einbringen. Dabei war die ‚Qual der Wahl‘ nicht immer ganz einfach und nicht an allen Sessions konnte jeder teilnehmen. Daher möchten wir Ihnen die Chance geben, das ein oder andere nochmals in Ruhe anzuschauen oder ggf. auch Kontakt zu den Referenten aufzunehmen. Nachstehend finden sich daher die Aufzeichnungen aus den Live-Streams und die uns zur Verfügung stehenden Unterlagen aus den Workshops. 

Viel Freude beim Rückblick wünschen,

Dr. Martina Schaad, Hessische Staatskanzlei
Prof. Dr. Michael Vilain, Evangelische Hochschule Darmstadt
Claudia Spruch, LandesEhrenamtsagentur Hessen

Logoleiste Veranstalter

 

Zum Rückblick des IZGS auf das Programm des II. Hessischen Engagementkongress gehts hier: https://www.izgs.de/engagementkongress/programm/

 

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Rückblick 2021

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Eröffnung des II. Hessischen Engagementkongresses

Grusswort des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier

Hessischer Ministerpräsident Volker Bouffier
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Grußwort und Austausch mit Staatsminister Axel Wintermeyer

Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer
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Schwerpunkt: Ehrenamt im ländlichen Raum

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Keynote II

Von Mikroengagement und Exilehrenamt - Chancen der Digitalisierung für das freiwillige Engagement im ländlichen Raum

Prof. Dr. Michael Vilain, Vizepräsident für Forschung und Internationales der Evangelischen Hochschule Darmstadt und geschäftsführender Direktor des IZGS der EHD
Ehrenamt im ländlichen Raum

Dort, wo sich Menschen zu Hause fühlen, engagieren sie sich aktiv für ihr Lebensumfeld. Dies bedeutet Heimatverbundenheit und bringt mehr Zufriedenheit. Ehrenamtliches Engagement trägt zu diesem Gefühl gerade in ländlichen Räumen besonders bei. Dabei unterscheiden sich die Themenstellungen in einigen Punkten von denen aus dem Ballungsraum – was einerseits Herausforderung, andererseits eine Chance sein kann. Ein Blick auf mögliche Besonderheiten lohnt sich – nicht nur während des Kongresses, sondern auch in Zukunft.

Zwischen Himmel und Erde – Lernen durch Engagement

Praxisimpuls, Schulbeispiel: Zwischen Himmel und Erde

Ingrid Burow-Hilbig (Netzwerk Lernen durch Engagement)
Daniela Schmitz-Weger (Netzwerk Lernen durch Engagement)

Schülerinnen und Schüler engagieren sich auf einer Palliativstation, indem sie sich intensiv mit der Thematik Krankheit - Sterben - Tod und Trauer auseinandersetzen, an der Gestaltung eines Raumes der Stille arbeiten, Patienten Gespräche anbieten, diese mit unterschiedlichen Aktionen abwechslungsreiche Unterhaltung anbieten, Essen servieren und anreichen, gemeinsame Aktionen auf der Station planen und durchführen.

Die SuS werden im Wahlpflichtunterricht auf die Besonderheiten der Station und sämtliche Aktionen vorbereitet. Reflexionsphasen, Begleitung und ein gemeinsamer Abschluss mit Zertifikatsübergabe runden das Projekt ab. Kooperativ unterstützt wurde das Projekt von der Stationsärztin und einer Kunsttherapeutin der Palliativstation.

Mehr Informationen zu Netzwerk Lernen durch Engagement unter:

https://www.evangelisch.de/inhalte/143584/31-05-2017/schule-auf-der-palliativstation

https://www.fnp.de/frankfurt/ginnheim-schueler-helfen-einer-palliativstation-10416170.html

https://www.fr.de/frankfurt/schueler-ohne-angst-thema-sterben-11183291.html

https://www.sstfr.de/eip/media/forum/pdf_350.pdf

Alte Pfarrei Niederurff als Kulturort im ländlichen Raum

Praxisimpuls

Hauke Homeier (Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. - LandKulturPerlen)
Dr. Stefan Pollmächer (Pfarrei Niederuff)


Die alte Pfarrei Niederurff wurde ab 1990 umfassend von Dr. Stefan Pollmächer renoviert. Seit 1997 umfasst das denkmalgeschützte Gebäude die Galerie für aktuelle Kunst und dient als umfassender Kulturort. Ziel ist es, dem Leerstand in den ländlichen Räumen entgegenzuwirken und die Kultur aufs Land zu holen.

Neben wechselnden Ausstellungen internationaler Künstler liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung und Präsentation heimischer Künstler. Darüber hinaus finden in den Räumen der Galerie Musikveranstaltungen und Vorträge statt.

Über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt ist der „Niederurffer Salon“, welcher sonntags um 17 Uhr stattfindet, mit seinen Vorträgen über Politik, Kulturkritik, Literatur und Philosophie.

Die Termine der Veranstaltungen werden regelmäßig im Internet unter www.alte-pfarrei-niederurff.de veröffentlicht. Die Ausstellungen sind samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Aktionsplan „Starkes Land – Gutes Leben“ der Hessischen Landesregierung

Fachimpuls

Susanne Conrad (Stabsstelle Ländliche Räume, Hessisches Umweltministerium)

Die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Land und Stadt ist ein wichtiges Ziel der hessischen Landesregierung.

Mit dem Aktionsplan „Starkes Land – Leben“ Werden alle Aktivitäten und gutes Vorhaben der Landesregierung ressortübergreifend in neun Feldern der Daseinsvorsorge gebündelt.
Wir stellen Ihnen diese bundesweit einzigartige Übersicht vor. Sie ist eine umfangreiche Informationsquelle für alle Interessierten und Engagierten, die vor Ort etwas bewegen möchten und eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit der Landesregierung. Die Stabsstelle Ländliche Räume“ koordiniert die ressortübergreifende Zusammenarbeit und ist zentrale Vernetzungsstelle.

Der Aktionsplan ist zudem die Basis für einen breit angelegten und nachhaltigen Dialogprozess mit Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden, Vereinen und Kommunalpolitikerinnen und –politikern, damit alle Menschen in Hessen beim Aktionsplan mitgestalten können.

Präsentation Aktionsplan "Starkes Land - Gutes Leben"

Hessens Bürgerbusse auf neuen Wegen

Praxisimpuls

Florian Müller (Landesstiftung Miteinander in Hessen)

Der Einsatz der hessischen Bürgerbusse hat sich während der Pandemie verändert. Neben den geltenden Regelungen von Bund und Ländern entstand einerseits eine Sensibilität der älteren Ehrenamtlichen zu ihrem Engagement. Andererseits haben sich viele jüngere Menschen mit kreativen Lösungen zur Hilfestellung in den Bürgerbusbetrieb eingebracht.

Die Pandemie hat gezeigt, welchen Mehrwert ein Bürgerbus in ländlichen Gebieten Hessens bieten kann. Von Auslieferungsfahrten bis zu Fahrten zu den Impfzentren und darüber hinaus noch einiges mehr.

Mit diesem Impuls möchten wir die Kreativität weiterführen und das Engagement rund um den Bürgerbus vervielfältigen.

Präsentation "Hessens Bürgerbusse auf neuen Wegen"

Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Praxisimpuls

Björn Kagel (Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt)

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) hat im Juli 2020 ihre Arbeit in Neustrelitz aufgenommen. Damit gibt es erstmals eine bundesweit tätige Anlaufstelle zur Förderung ehrenamtlichen Engagements. Die Stiftung dient vor allem als Servicestelle. Insbesondere kleinen Initiativen fällt der Aufbau der notwendigen Strukturen oft schwer. Sie fragen sich u.a. „Wo lassen sich Fördermittel beantragen?“ und „Wer kann bei rechtlichen Fragen helfen?“ Hier setzt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt an, zum Beispiel mit Serviceangeboten zur Organisation bürgerschaftlichen Engagements oder die Etablierung von „Best-Practice-Beispielen“.

Wir stellen Ihnen die Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten der Stiftung vor.

Präsentation "Förderprogramme DSEE"

Anpacken und Mitgestalten: Service Learning für Schülerinnen und Schüler im ländlichen Raum

Fachimpuls

Dr. Jörg Ernst (Stiftung Aktive Bürgerschaft)

Beim Service Learning engagieren sich Schülerinnen und Schüler aus der Schule heraus für die Gemeinschaft. Sie organisieren Vorlesenachmittage in Kindergärten, setzen sich mit Naturschutzorganisationen für den Umweltschutz ein oder bauen Lehrpfade zur Heimatgeschichte. In der Schule wird dieses Engagement systematisch mit Unterrichtsinhalten verknüpft.

In unserem Fachimpuls stellen wir das Konzept vor, zeigen auf, wie gute Praxisbeispiele aus unserem Service-Learning-Programm “sozialgenial - Schüler engagieren sich” in ländlichen Regionen aussehen, geben Tipps zur Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen und laden zum Austausch über Engagement von Schülerinnen und Schülern im ländlichen Raum ein.

Mitmachen, mitgestalten, mitbestimmen? Beteiligung von Zugewanderten in ländlichen Räumen

Workshop

Lisa Veyhl (Robert Bosch Stiftung GmbH)
Dr. Danielle Gluns (Universität Hildesheim)
André Teumer- Weißenborn (Schwalm-Eder-Kreis)

Der Workshop setzt sich mit dem Thema Beteiligung von Zugewanderten in ländlichen Räumen im Rahmen des Programms „Land.Zuhause.Zukunft – Integration und Teilhabe von Neuzugewanderten in ländlichen Räumen“, das die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Universität Hildesheim durchführt, auseinander.

Zunächst geben die Programmverantwortlichen, Dr. Danielle Gluns (Universität Hildesheim) und Lisa Veyhl (Robert Bosch Stiftung) einen Impuls und analysieren die verschiedenen Beteiligungsformen sowie das Zusammenspiel mit den Verwaltungsstrukturen in den Landkreisen: Welche Formen der Beteiligung Zugewanderter gibt es in ländlichen Räumen? Wie können diese Formen durch die Verwaltung organisiert oder gefördert werden? Welche Hinderungsgründe und -strukturen liegen vor? Dies wird anschließend von André Teumer-Weißenborn (Schwalm-Eder-Kreis) mit einem Einblick in die Praxis ergänzt. Er veranschaulicht die Herausforderungen und Potenziale der Arbeit vor Ort.

Kurz-Expertisen des Programms "„Land.Zuhause.Zukunft – Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen“ zum Download (pdf):

Vatertagsfest@home - Webradio begeistert in Zeiten von Distanz

Fachimpuls

Ralph Merget (Laufacher Musikanten e.V.)
Johannes Brönner (Laufacher Musikanten e.V.)

Das traditionelle Vatertagsfest der Laufacher Musikanten ist ein Highlight im Jahreskreis. Rund 900 Besucher, ca. 70 Festhelfer und ganztägig Live-Musik von jung bis alt, von böhmischer Blasmusik bis Hip-Hop. Beliebt sind auch die Köstlichkeiten der Festlieferanten aus dem Laufachtal und der Region.

Was tun im Corona Lockdown? Ausfallen lassen? Nein, nicht mit uns!
Solidarität mit unseren Partnern ist uns wichtig - kurzerhand werden Festlieferanten kontaktiert. Sozialen Kontakt wollen wir ermöglichen - das Vatertagsfest soll für jeden in Gemeinschaft erlebbar sein. Und das Ganze entsprechend den Hygienerichtlinien - keine einfache Aufgabe! Musik und Genuss im heimischen Umfeld - das digitale Vatertagsfest@home im Garten, to go, in der Region und weltweit. Nicht nur eine Eintagsfliege.

Link zum Vortrag 

Gemeinsam engagiert - Zukunft gestalten im ländlichen Raum mit dem Freiwilligendienst aller Generationen

Workshop

Katja Kirsch (Lagfa Hessen e. V.)

Freiwilligenagenturen verstehen sich als Entwicklungsagenturen für freiwilliges Engagement. Sie initiieren und unterstützen engagementfördernde Projekte und erproben innovative Formate, wie z. B. den Freiwilligendienst aller Generationen. Dieser bietet vielfältige Möglichkeiten im ländlichen Raum, notwendige Angebote vor Ort zu entwickeln, zu unterstützen und zu koordinieren, wie z. B. Aufbau von Nachbarschaftshilfen und Treffpunkten, Organisation von Bürgerbussen und Aufbau von Ehrenamtsbörsen.

Im Freiwilligendienst aller Generationen engagieren sich Menschen für 10 oder 15 Stunden in der Woche. Die Freiwilligen sind unfall- und haftpflichtversichert und erhalten eine Auslagenerstattung. Freiwilligenagenturen begleiten und qualifizieren die Freiwilligen in den Projekten und den Einsatzstellen.

Präsentation "Freiwilligendienst aller Generationen"

 

Freifunk - offenes WLAN führt zusammen

Werkstatt

Andreas Ditze (Freifunk Nordhessen eV)

Wenn sterben Kirche, sterben Sportler, das Zeltlager, Vereine, Politik und die lokale Jugend Hand in Hand arbeiten, dann ist das wirklich eine Nachricht wert.

Im oberhessischen Dorf Mellnau bemüht sich die Dorfgemeinschaft schon seit etwa drei Jahren zusammen mit dem Freifunk Nordhessen eV um eine flächendeckende und kostenlose WLAN-Versorgung. Das funktioniert so gut, dass sich umliegende Ortsteile mit an das System angeschlossen haben. Nach drei Jahren stehen den rund 750 Einwohnern mittlerweile über 25 WLAN Accesspoints zur Verfügung. Das System wird unterstützt vom Freifunk Nordhessen eV, der mittlerweile im Bereich Kassel bis (kurz vor) Marburg knapp 400 Accesspoints im Ehrenamt betreut. Andreas W. Ditze berichtet darüber, was es braucht und was bringt, wenn "an jeder Milchkanne" WLAN verfügbar ist.

Präsentation "Freifunk"

Lernen durch Engagement: Eine Lehr- und Lernform, die gesellschaftliches Engagement mit fachlichem Lernen verbindet

Workshop

Ingrid Burow-Hilbig (Netzwerk Lernen durch Engagement)

Lernen durch Engagement ist eine Unterrichtsmethode, die demokratisches und fachliches Lernen verknüpft. Sie hat zum Ziel, gesellschaftliches Engagement von Schüler*innen fest im Schulalltag zu verankern und mit dem Unterricht zu verbinden. Schüler*innen können ihr außerhalb der Schule erworbenes Wissen wieder in den Unterricht einfließen lassen. Unterricht wird so praxisnah und handlungsorientiert.

Den Rahmen bilden die 6 Qualitätsstandards (Außerschulischer Kooperationspartner, curriculare Anbindung, realer Bedarf, Partizipation, Reflexion und Anerkennung/Abschluss).

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Schwerpunkt: Corona und Zivilgesellschaft

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Keynote I

Gestalten oder gestaltet werden - über alte und neue Herausforderungen in und nach der Pandemie

Dr. Holger Krimmer, Geschäftsführer ZiviZ (Zivilgesellschaft in Zahlen) gGmbH im Stifterverband
Corona und Zivilgesellschaft

Die Welt hat sich durch Corona verändert. Das gilt auch für das freiwillige Engagement. Neue Wege zu den Menschen mussten gefunden werden. Doch wo steht das ehrenamtliche Engagement anderthalb Jahre später? Was wird bleiben und was nicht? Ist das Engagement digitaler geworden und welche Chancen bieten sich dadurch gerade auch für ländliche Räume? Fragen die uns während des Kongresses und auch danach beschäftigen.

Die Renaissance des Telefons – freiwilliges Engagement mit dem Hörer am Ohr

Fachimpuls

Ursula Stegemann (Diakonie Hessen)

Die Möglichkeit, ohne umfangreiche technische Ausstattung und gutem W-Lan in Kontakt zu kommen und im Gespräch zu bleiben, hat das Telefonieren für viele Menschen in Zeiten der Pandemie wieder attraktiv gemacht. Auch im Bereich des sozialen Engagements gibt es neue Ideen, um telefonisch Beziehungen aufzubauen, Einsamkeit zu überwinden, Sorgen zu teilen und sich gegenseitig zu erzählen und zuzuhören. Bei diesem Fachimpuls möchte ich Ihnen von solchen Projekten berichten und gleichzeitig darauf schauen, welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Umsetzung ehrenamtlicher Telefonangebote notwendig sind. Dieser Impuls soll Sie dazu anregen Ideen aufzugreifen und nachzumachen, denn auch in Zeiten nach Corona wird das Telefonieren ein interessantes Engagementfeld sein.

Präsentation "Renaissance des Telefons"

Aktuelle Reform des Gemeinnützigkeitsrechts sowie steuerliche Aspekte aufgrund der Corona-Pandemie

Fachimpuls

Marcus Exner (Hessisches Finanzministerium)

Der Vortrag skizziert die Reform des steuerlichen Gemeinnützigkeitsrechts aus Dezember 2020. Das sog. Jahressteuergesetz 2020 enthält bedeutende Verbesserungen und umfangreiche Neuerungen für Vereine und Stiftungen. Aufgrund ihrer Begünstigung kann sie größtenteils schon im Jahr 2020 berücksichtigt werden. Für kleine Vereine (jährliche Einnahmen von max. 45.000 Euro) wurde u.a. die Pflicht zur sofortigen Verwendung von Vereinsmitteln abgeschafft. Ab dem Jahr 2021 gibt es auch steuerliche Erleichterungen für ehrenamtlich tätige Personen in gemeinnützigen Einrichtungen. Exemplarisch sei auf die Anhebung der regelmäßigen Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale auf 3.000 bzw. 840 Euro hingewiesen. Darüber hinaus werden die umfangreichen Billigkeitsmaßnahmen für den Gemeinnützigkeitssektor aufgrund der Corona-Pandemie vorgestellt.

Präsentation "Aktuelles aus dem Gemeinnützigkeitsrecht"

In guten wie in schlechten Zeiten – Engagement braucht koordinierende Stellen

Workshop

Sigrid Jacob und
Doris Heineck (Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Hessen (Lagfa Hessen e. V.)

Viele Freiwilligenagenturen, Mehrgenerationenhäuser und andere koordinierenden Stellen konnten in Corona schnell tragfähige Lösungen anbieten, um vor Ort die unterschiedlichen Hilfsangeboten zu organisieren. Diese Qualität ist nicht nur in Krisenzeiten sondern auch in normalen Zeiten von großer Bedeutung. Um komplexe gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern, benötigt es diese koordinierenden Stellen in der Kommune. Gerne möchten wir das mit den Teilnehmenden diskutieren.

Präsentation "Engagement braucht koordinierende Stellen"

Ehrenamt in Zeiten von Corona. Eine digitale Datenerhebung

Praxisimpuls

Mathias Nippgen-van Dijk (Caritasverband für den Bezirk Main- Taunus e.V.)

Jutta Blennemann (CKD - Das Netzwerk von Ehrenamtlichen in Caritas und Pfarreien im Bistum Limburg, Bezirk Main-Taunus)

Michael Götz (Diözesancaritasverband Limburg)

Mit den Verordnungen zur Verringerung des Infektionsrisikos mit dem Corona-Virus kamen weite Teile des gesellschaftlichen Lebens zum Erliegen, ohne Perspektive auf einen absehbaren Neustart. Menschen ab 60 Jahren wurden zur Risikogruppe, weil das Erkrankungsrisiko ab diesem Alter deutlich ansteigt. Präsenzbegegnungen wurden zum Ansteckungsrisiko und damit auch die für caritativ-diakonische Arbeit wichtige physische Nähe. Denn ein großer Teil der Kunden und die ehrenamtlichen Akteure gehören zur Risikogruppe. Für die ehrenamtliche Arbeit in Kirche und Caritas ist das eine deutliche Zäsur. Die CKD im Bezirk Main-Taunus wollte die Auswirkungen von Corona genauer betrachten, um daraus Schlüsse für die zukünftige Arbeit und Kommunikation zu ziehen. Ein Fragebogen wurde entwickelt, digital erstellt und beworben. Über 30% der Befragten antworteten! Corona hat die Arbeit deutlich begrenzt. Die Befragten befürworten digitale Kommunikation und die Erweiterung des Repertoires um digitale Tools.

Präsentation "Ehrenamt in Zeiten von Corona"

Zivilgesellschaft in und nach der Pandemie: Ergebnisse einer explorativen Studie

Vortrag 

Dr. Rupert Graf Strachwitz (Direktor, Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft)

Präsentation "Zivilgesellschaft in und nach der Pandemie"

Ehrenamt im Sport – aktuelle Herausforderungen und neue Ansätze am Beispiel Bildung, Qualifizierung und Beratung

Workshop

Daniela Herrlich und
Evi Lindner (Landessportbund Hessen e.V.)

In Zeiten der Corona-Pandemie steht/stand das ehrenamtliche Engagement im Sport vor besonderen Herausforderungen und erlangte in den letzten Monaten zeitgleich eine besondere Bedeutung.

In diesem Workshop möchten wir Ihnen zunächst einen Einblick in die aktuelle Lage des ehrenamtlichen Vereinssports geben. Welchen Herausforderungen mussten sich Ehrenamtliche im Sport stellen und welche Ideen wurden entwickelt? Zeichnet sich eine Abnahme des ehrenamtlichen Engagements in den Vereinen ab und wie begegnen die Vereine und der Landessportbund Hessen dieser Entwicklung?

Einen Ansatz zur Gewinnung und Bindung Ehrenamtlicher entwickelte der Landessportbund gemeinsam mit der LandesEhrenamtsagentur Hessen. Im Rahmen der Qualifizierung „Freiwilligenmanagement im Sport“ werden Vereine darin unterstützt, ehrenamtliche Mitarbeiter*innen für die Vereinsarbeit zu gewinnen. Welche Motive gibt es, sich über die Mitgliedschaft hinaus aktiv für den Verein zu engagieren? Auf welche Weise können neue Engagierte gewonnen werden und welche Rahmenbedingungen müssen dazu geschaffen werden? Kann dieses Format schließlich auch in anderen Organisationen Anwendung finden kann?    

Digitale Formate entstanden während der Pandemie, die die Arbeit mit Freiwilligen langfristig erleichtern können. Digitale Austauschrunden, Informationsreihen, und Veranstaltungen sowie digitale Fort- und Ausbildungen finden seither innerhalb der Beratung und im umfassenden Qualifizierungssystem Ehrenamtlicher Anwendung, das der Landessportbund Hessen seit vielen Jahren umsetzt. Vor allem die digitale Umsetzung sportpraktischer Inhalte erfordert dabei ein hohes Maß an Kreativität und Flexibilität. Wie dies gelingt und inwiefern digitale und hybride Formate auch zukünftig eingesetzt werden, erfahren Sie ebenfalls in diesem Workshop.

Neben einer Vorstellung unserer Aktivitäten möchten wir mit Ihnen in einen Austausch darüber kommen, welche gewinnbringenden Erfahrungen in anderen Organisationen gemacht wurden.

Präsentation "Ehrenamt im Sport"

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Vortrag und Diskussion

Zivilgesellschaft in und nach der Pandemie: Ergebnisse einer explorativen Studie

Dr. Rupert Graf Strachwitz, Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft
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Schwerpunkt: Digitalisierung und Ehrenamt

Digitalisierung und Ehrenamt

Gerade in Zeiten der Pandemie hat die Digitalisierung im Ehrenamt in den vergangenen Monaten einen besonderen Schub erlebt. Obwohl alle das ungezwungene, persönliche Miteinander vermissten, vereinfachte die Digitalisierung für viele die Teilhabe: zum Beispiel für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder für Eltern, die neben dem Familienalltag weiter im Vorstand eines Vereins tätig seien. Für Vereine und ihre Mitglieder gelte es, das Ehrenamt zukunftsfähig zu halten, Digitalisierung kann ein Baustein dafür sein. Was davon ist gut und sollte bleiben, wo muss gegebenenfalls nachjustiert werden – das Thema Digitalisierung ist auch im Bereich des ehrenamtlichen Engagements nicht mehr wegzudenken.

Aufbau eines jungen und 100% ehrenamtlichen Technik Teams für digitale Gottesdienste in der Ev. Melanchthongemeinde Griesheim, samt selbst entwickelter Soft- und Hardware

Werkstatt

Lukas Wehrstein, Katharina Gürich, Franziska Gürich und Johannes Wehrstein (Ev. Melanchthongemeinde Griesheim)

Bedingt durch die Corona Kontaktbeschränkungen feiern wir in der Ev. Melanchthongemeinde Griesheim seit dem 22.03.20 Livestream Gottesdienste auf YouTube. Neben der hohen technischen Qualität stehen bei uns vor allem die vielen innovativen und interaktiven Elemente im Fokus, sich Menschen vor dem Fernseher zu Hause nicht als Zuschauer, sondern als aktiv Beteiligte fühlen. So ist es durch selbstprogrammierte Software beispielsweise möglich, in Echtzeit Bildeinsendungen im Stream einzublenden.

Damit dies alles möglich ist, haben wir in den letzten 1,5 Jahren ein generationsübergreifendes Livestream-Team aus über 30 Ehrenamtlichen mit einem Frauenanteil von über 40% aufgebaut, sowie durch ein eigenes Fortbildungsprogramm Technikunerfahrene ausgebildet und in unser Team integriert.

In unserem Beitrag, wie der Aufbau eines komplett ehrenamtlich zeigen Teams gelingt, wie wir ein motivierendes Arbeitsumfeld gestalten und wie wir neue Mitarbeiter erreichen und viel binden.

Präsentation "digitale Gottesdienste Melanchthongemeinde Griesheim"

Hirschkäfer, Gottesanbeterin und Asiatische Hornisse - Erfahrungen mit Citizen Science - digital und analog

Fachimpuls

Christian Geske (Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)

Das HLNUG bezieht bereits seit 2005 Bürgerinnen und Bürger bei der landesweiten Erfassung von Tierarten mit ein. Zunächst wurden überwiegend Postkartenaktionen und Zeitungsberichte genutzt, nun zunehmend digitale Wege. Smartphone und Internetportale bieten neue Möglichkeiten - sowohl der Rückmeldung von Funden wie auch der Öffentlichkeitsarbeit.

Präsentation "Citizen Science"

 

Digitales Freiwilligenmanagement

Fachimpuls

Ina Wittmeier (Ehrenamtsakademie der EKHN)

Welche Chancen bieten die digitalen Möglichkeiten für das Bewerben, Beginnen, Begleiten, Beteiligen, Bedanken und Beenden von Ehrenamtlichen?

Wurden beachtet? Welche Tools eignen sich und wie muss ich meine Organisation aufstellen, um Ehrenamtliches Gut digital zu unterstützen?

Die Referentin gibt Impulse und Antworten und regt einen Erfahrungsaustausch in der Gruppe an.

Präsentation "Digitales Freiwilligenmanagement"

Gemeinsam digital - der digitale Werkzeugkasten für Kulturfördervereine

Fachimpuls

Ulrike Petzold (DAKU Dachverband der Kulturfördervereine)

Bei dem Projekt erarbeiten Kulturfördervereine und Jugendliche/Junge Erwachsene – unterstützt durch einen Coach – gemeinsam passende digitale Werkzeuge für die Arbeit der Vereine.
Hierzu gehören beispielsweise digitale Werkzeuge für das Erstellen eines Informationsflyers, eines Adressverteilers oder Newsletters bis hin zur Organisation von Veranstaltungen und der Abstimmung von Terminen. Die digitalen Werkzeuge wurden auf einer Projektwebsite zusammengestellt, die im Laufe des Projekts weiterentwickelt wird: 

https://werkzeugkasten.kulturfoerdervereine.eu/

Der Vortrag informiert über Erfahrungen bei der Durchführung des Projekts in ländlichen Räumen in Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz und führt ein in die Projektwebsite und die Nutzung der dort aufgeführten digitalen Werkzeuge.

Digitale, länderübergreifende Engagementplattform der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) - www.wir-schaffen-was.de

Praxisimpuls

Kirsten Korte (Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar eV) 
Corinna Simeth (Kreis Bergstraße) 
Harald Hofmann (Stadt Viernheim)

Die durch den Freiwilligentag in der MRN bekannte Webpage wir-schaffen-was.de wird in Abstimmung mit den regionalen Engagementakteuren zu einer gemeinsamen, länderübergreifenden, digitalen Engagement-Plattform ausgebaut. Neben einer Ehrenamtsbörse umfasst die Plattform Weiterbildungsangebote, Förderoptionen und aktuelle Informationen rund ums Ehrenamt. Dabei werden bestehende Formate integriert, weiterentwickelt, digital aufbereitet und zentralisiert. Verbunden wird dies mit einer Ehrenamtskampagne, einer Bestandsaufnahme der Engagementlandschaft der Region als auch einer Bürger:innenbefragung in Bezug auf deren Engagementbereitschaft. Mit der Initiative bieten wir insbesondere auch den Vereinen im ländlichen Raum der MRN eine Plattform, um neue Engagierte zu aquirieren, neue Engagementformen zu etablieren und um dem regionalen Ehrenamt zu mehr Wertschätzung zu verhelfen. Darüber hinaus fördern wir die Bildung von überregionalen und sektorenübergreifenden Kooperationen zur Stärkung von Gemeinsinn und Teilhabe.

Digitale Jugendarbeit während und nach der Pandemie

Workshop

David Funk (Hessischer Jugendring) 
Simeon Harjung (BDKJ Limburg)

Wie alle gesellschaftlichen Bereiche, in denen Menschen zusammenkommen, standen die Jugendverbände zu Beginn der Pandemie vor einer großen Herausforderung:  Wie lassen sich Angebote auch ohne physische Präsenz ermöglichen, ohne gleichzeitig das freiwillige, interessensbasierte und unverzweckte Wesen der Jugendarbeit in Frage zu stellen? Wie können Kontakte hergestellt und aufrechterhalten, Engagement ermöglicht und die Mitbestimmung junger Menschen sichergestellt werden? Im Rahmen des Workshops stellen wir einige Zugänge und Formate vor, die während der Pandemie eingesetzt wurden und möchten mit Ihnen/euch über Chancen, aber auch Grenzen digitaler Jugendarbeit in Austausch kommen. Außerdem wird es um die Frage gehen, welche dieser Zugänge sich so bewährt haben, dass sie uns langfristig begleiten könnten.

Präsentation "Digitale Jugendarbeit"

Du kannst das! Ein Lernhilfeprojekt wird digital

Praxisimpuls

Dr. Insa Deeken, Linda Heising und Stephanie Müller (Caritasverband Wetzlar/Lahn-Dill-Eder e.V.)

Das Lernhilfeprojekt Du kannst das! wurde 2017 ins Leben gerufen. Seitdem werden in diesem Projekt Kinder mit Migrations- und Fluchtbiographie beim Erlernen der deutschen Sprache von Frauen, die ebenfalls einen Flucht- und Migrationshintergrund aufweisen, in vielfältiger Art unterstützt. Mit dem ersten Lockdown, entstand die Schwierigkeit, die Kinder weiterhin zu erreichen und beim Lernen zu unterstützen. Die Kinder waren weitestgehend auf sich allein gestellt, das vorgegebene Schulpensum zu erledigen. In den Familien leben nicht selten mehr als drei Kinder, die oftmals gleichzeitig mit dem Thema Homeschooling konfrontiert waren und wo räumliche Gegebenheiten für eine ruhige Lernatomsphäre nicht gegeben waren. Zudem stellte die technische Ausstattung sowie Anbindung an eine stabile Internetverbindung eine große Problematik dar. Mit viel Kreativität, ehrenamtlichem Engagement und Sachspenden ist es uns sehr erfolgreich gelungen, die Begleitung der Kinder weiterhin zu sichern.

Präsentation "Ein Lernhilfeprojekt wird digital"

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Zukunft des Ehrenamtes

Podiumsdiskussion

v.l.n.r. Moderatorin Eva-Maria Jazdzejewski, Dr. Ulf Häbel, Dr. Rupert Graf Strachwitz, Prof. Dr. Annette Zimmer, Prof. Dr. Michael Vilain, digital zugeschalten: Dr. Nils Weichert
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Impressionen 2021

2021-Engagementkongress

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Wir sagen Danke!

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Die Veranstalter sagen DANKE!

(v.l.) Dr. Matthias Heuberger (IZGS), Prof. Dr. Michael Vilain (IZGS), Carmen Schulz (IZGS), Dr. Martina Schaad (Hessische Staatskanzlei) & Claudia Spruch (LandesEhrenamtsagentur Hessen), Foto: S. Schlick

 

Ein besonderer Dank geht an die Partner des II. Hessischen Engagementkongress ohne die der Kongress in seiner inhaltlichen Vielfalt und Ausgestaltung nicht möglich gewesen wäre! 

 

 

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Rückblick 2019

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I. Hessischer Engagementkongress 2019

„Sozial engagiert in Hessen“

In Hessen existiert ein vielfältiges und hohes ehrenamtlich, freiwilliges soziales Engagement. Dabei zeigt sich, dass zum einen eine „verbindende Klammer“ in der allgemeinen öffentlichen Darstellung und zum anderen eine breite Wahrnehmung dieses Engagements in seiner ganzen Vielfalt bisher kaum existiert.

 

Viele Engagierte konzentrieren sich in hohem Maße auf ihren Bereich und übersehen dabei schnell, dass Engagierte in anderen Engagemtentfeldern sich mit ähnlichen Fragestellungen und Rahmenbedingungen beschäftigen. Vor diesem Hintergrund entstand im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) – in dessen Zuständigkeit sich das soziale Engagement wie in keinem anderen Ministerium in Hessen widerspiegelt – die Idee zum 1. Hessischen Engagementkongress 2019. In Kooperation mit der Hochschule Fulda fand dieser am 25. und 26. September 2019 auf dem Campus der Hochschule in Fulda statt.

Die Hochschule Fulda war zur Ausrichtung des Kongresses ein besonders geeigneter Partner, da hier auch die Qualifizierung von Fachkräften der Sozialen Arbeit angesiedelt ist, die in vielfältiger Weise mit freiwillig Engagierten und ihren Einrichtungen zusammenarbeiten.

Ziel des 1. Hessischen Engagementkongresses 2019 war es, aktuelle Themen des ehrenamtlichen, freiwilligen Engagements aufzubereiten und orientiert an den Praxiserfahrungen der Engagierten und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diskutieren.

Dazu sollten diejenigen, die in Ehrenamt und Freiwilligenarbeit selbst Verantwortung tragen oder als Fachkräfte mit Engagierten zusammenarbeiten oder als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den Herausforderungen des Engagements forschen, den Kongress gemeinsam gestalten. Interessierte aus Vereinen und Verbänden, aus Projekten und Initiativen, aus Städten, Gemeinden und Landkreisen sowie aus den Hochschulen, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen auf dem Kongress Fragen zu diskutieren, mit denen Engagierte unterschiedlichster Bereiche in doch vergleichbarer Weise konfrontiert sind. Der Kongress schaffte dabei einerseits die Verbindung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesen Themen und dem Erfahrungs- und Handlungswissen aus der Praxis und förderte andererseits den Austausch zwischen Engagierten zu Themen und Fragestellungen der Engagementpraxis.

Der 1. Hessische Engagementkongress 2019 ermöglichte eine praxisnahe, wissenschaftlich fundierte fachliche Vernetzung über Engagementbereiche hinweg. Gleichzeitig machte der Kongress in der Öffentlichkeit auf die gesellschaftliche Bedeutung des sozialen Engagements aufmerksam.

Weitere Einblicke und Informationen zum Programm des 1. Hessischen Engagementkongress finden Sie unter: https://engagementkongress2019.hessen.de/hessischer-engagementkongress-2019/

 

 

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